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Donauinselfest#

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Donauinselfest
Donauinselfest 2007
Aus Wikicommons

Anfang der 1970er- Jahre begann die Stadt Wien mit der Projektierung der Donauinsel als Hochwasserschutzanlage. Zwischen der Donau und der Neuen Donau entstand eine 21 Kilometer lange, bis zu 250 Meter breite Insel. 1974 bis 1988 wurden 1,8 Millionen Bäume und Sträucher gesetzt. Dadurch entwickelte sich die Donauinsel zum Freizeitareal mit hohem Erholungswert und Veranstaltungsort. 1983 erfand der spätere Landtagsabgeordnete Harry Kopietz das Donauinselfest. Anfangs rechnete er mit 15.000 Besuchern, doch mehr als zehnmal so viele kamen, im folgenden Jahr bereits eine halbe Million. Inzwischen ist Donauinselfest mit einem dreitägigen, breit gefächerten Veranstaltungsprogramm Europas größtes Open-Air-Spektakel geworden, dessen Besucherzahl die Einwohnerzahl der Bundeshauptstadt bei weitem übersteigt. Den Besucherrekord verzeichnete das 32. Fest (26. bis 28. Juni 2015) mit 3,3 Millionen Besuchern.

Für 2026 sind Sparmaßnahmen angesagt. Am ersten Juli-Wochenende wird es an drei Tagen 14 statt 16 Bühnen geben. Die Acts werden auf 200 reduziert, einheimische statt internationale KünstlerInnen treten auf. Die Förderungen für die KünstlerInnen maqchen 30 % der Kosten (1,8 Mio. €) aus. 70 % tragen die SPÖ Wien und private Investoren.

Quellen#

Vergiß Woodstock. Wien 2003
Informationen der Veranstalter 2020, publiziert 30.3.2020


Redaktion: hmw

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