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Wärme#

Der griechischen Mythologie nach brachte ja Prometheus dem Menschen das Feuer: er nahm den langen Stängel eines Riesenfenchels, zündete ihn an der Sonne an und brachte so das Feuer auf die Erde...

Die frühesten Menschen dürften das Feuer aber wohl eher bei Bränden nach Blitzschlägen oder anderen furchterregenden Naturkatastrophen kennengelernt und irgendwann begonnen haben, dieses Feuer zu bändigen und für sich zu nutzen – als wärmespendene Energie.

Seither ist viel Zeit vergangen, aus offenen Lagerfeuern wurden Herde und Öfen und heute ist ein wohlig warmes Zuhause mit einer zentralen Wärmeversorgung eine Selbstverständlichkeit und ein Komfort, auf die wir nicht mehr verzichten möchten!

Anmerkung von H. Maurer: Die Geschichte des Feuers erinnert mich immer an einen Cartoon, wo ein Höhlenmensch mit einem (durch Blitzschlag entzündetem) Holz in die Höhle kommt und von der Wärme des Feuers schwärmt. Er wird aber sofort hinausgejagt, weil das Feuer und der Rauch gesundheitsgefährlich sind. Nur: Wir haben inzwischen das Feuer „gezähmt“ und benutzen es in vielerlei Form. Wenn es aber zu der größten Energie- und Wärmequelle kommt, die es gibt, Atomenergie, benehmen sich die meisten Österreicher ähnlich. „Das ist gefährlich“, sagen sie, statt zu sagen „Das müssen wir zähmen“. Ein bisschen mehr dazu unter Atomenergie. (Wieviel Sympathie habe ich durch diese Anmerkung verloren?)

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