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AGM Durmont Austria GmbH

Bezeichnung der Firma
AGM Durmont Austria GmbH
Organisationsform
GmbH
Gründungsjahr
2006
UID-Nummer
ATU 62670078
Auszeichnungen
Best of Production
Geschäftsbereich
Herstellung und Vertrieb von Teppichböden
Stichworte / Themen
Textilien
Adresse
Wiesengasse 558230 Hartberg
Kontakt
http://www.durmont.at
Basierend auf Daten der Plattform technologie.at, mit Unterstützung der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG. Es werden Unternehmen mit Sitz in der Steiermark vorgestellt, unabhängig von einem etwaigen Mutterkonzern oder anderer Filialen.

Unternehmensprofil#

Gemeinsam für den Markterfolg#

Foto: Durmont Teppichbodenfabrik GmbH, SFG
Foto: Durmont Teppichbodenfabrik GmbH, SFG

Mehrere Sichtweisen sind immer gut. Vor allem dann, wenn es gilt, die Abläufe in einem Unternehmen zu verbessern. Ein oststeirischer Teppichproduzent hat sich deshalb mehrere „Augenpaare“ ins Haus geholt. Und das mit großem Erfolg.

Teppiche für den industriellen Bereich in den verschiedensten Längen, Stärken und Designs sind die Kernkompetenz von Durmont. Die Produkte dieses Unternehmens findet man in Fahrzeugen und Gebäuden weltweit. Seit mehr als 40 Jahren produziert man in Österreich diese hoch belastbaren Teppiche. Als formbare Bodenauskleidung, Matten oder Kofferraumverkleidungen und Hutablagen werden sie tagtäglich von uns allen im Auto auf ihre Strapazierfähigkeit getestet. Den gleichen Test müssen die Produkte von Durmont dann bestehen, wenn wir an die Arbeitsstelle kommen, wo der Teppichboden dann die Belastung von etlichen verschiedenartig beschuhten Füßen – von grobstolligen Arbeits- bis zu hochhackigen Damenschuhen - wegstecken muss. Das halten längerfristig nur Produkte höchster Qualität aus. Außerdem müssen sie fußbodenheizungstauglich, antistatisch und leicht zu reinigen sein. Deshalb sind die verwendeten Materialien extrem hochwertig, ist der Fertigungsprozess sehr aufwändig und erfordert höchste Präzision. Jede Steigerung der Effizienz wirkt sich unter diesen Bedingungen höchst positiv für das Unternehmen aus.

„Ich war lange in der Autoindustrie tätig und kenne daher die Abläufe in einer industriellen Produktionsanlage“, erzählt Geschäftsführer Franz Olbert von den Anfängen seines Projektes zur Effizienzsteigerung im Jahr 2011. „Deshalb wusste ich bei meinem Eintritt in das Unternehmen, dass es hier noch Verbesserungspotenzial gibt.“ Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, holte er sich für sein Vorhaben die Unterstützung eines Beratungsunternehmens. „Erstens weil meine Zeitressourcen für so eine große Aufgabe zu knapp sind und zweitens weil der Blickwinkel von außen sehr hilfreich beim Aufspüren von Verbesserungspotenzialen ist“, erklärt er.

Unterstützt wurde das Projekt von der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG mit dem Förderungsprogramm Rat!Geber, das Investitionen in externe Beratungsleistungen zur Erhöhung von Effizienz, Umweltfreundlichkeit und Wertschöpfung fördert. Und so wurde nach gründlicher Analyse des Ist-Zustandes gemeinsam an vielen Rädern gedreht. Zum Beispiel wurde ein Kennzahlsystem eingeführt, das den MitarbeiterInnen laufend die Effizient der Produktionsabläufe vergegenwärtigt, Arbeitsplätze wurden umgestaltet, Abläufe in der Maschinenbedienung so hingekriegt, dass gleichzeitig mehrere Maschinen bedient werden können, und vieles mehr.

„Diese Vielzahl an Maßnahmen hat unsere Produktion deutlich effizienter gemacht, ohne allzu große Investitionen, etwa in neue Maschinen, zu tätigen“, veranschaulicht Franz Olbert den Erfolg dieser Aktion. Was natürlich nicht heißen soll, dass nun alles für alle Zeiten perfekt ist. Das Durmont-Team wird die Augen für weitere Effizienzsteigerungen offen halten.