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Michelangelos David - Betrachtungen über eine wunderbare Bildhauerarbeit#

Von Ernst Zentner

Buonarroti Michelangelo (1475-1564) war ein italienisches Künstlergenie der Hochrenaissance, er beherrschte die Bildhauerei, Malerei, übte die Baukunst aus und reüssierte sogar als Poet. Vorwiegend war er im Auftrage der Medici in Florenz und der Päpste in Rom tätig. Er setzte die ideellen Spuren des Kunstempfindens im europäischen Barock.

"David" blieb eine kurze Zeitspanne lang das wichtige Wahrzeichen der freien Florentiner Bürger.

Dieser prachtvollen Kolossalstatue blieb Unbill nicht erspart. Bei gewaltsamen Ausschreitungen um den Verbleib der Medici (1494 verbannt) in Florenz 1527 wurde der linke Arm zertrümmert. Der junge Künstler Giorgio Vasari sammelte die Bruchstücke ein und verwahrte sie. Erst nachdem die Medici-Herrschaft wieder unverrückbar bestand, übergab Vasari die Bruchstücke 1543 den amtierenden Cosimo I., der die Skulptur restaurieren ließ.

Im 19. Jahrhundert war die Statue witterungsbedingt geschädigt. Nach jahrzehntelangen Verhandlungen wurde sie 1873 in einem eigens geschaffenen Kuppelraum der Accademia - gereinigt - aufgestellt. Dann 1910 wurde eine Marmorkopie vor dem Palazzo Vecchio aufgestellt.

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