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Napoleon und das Stift Melk an der Donau
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von Ernst Lanz
Stift Melk an der Donau, 19. Jhdt.
Stift Melk an der Donau, 19. Jhdt. Künstler? Standort? - Foto: Wikimedia Commons - gemeinfrei

Napoleon
Napoleon als Feldherr, Édouard Detaille (1848–1912). Allerdings wurde das Porträt in der zweiten Hälfte des 19. Jhdt.s geschaffen. Aber so könnte er im Stift Melk erschienen sein - Foto: Wikimedia Commons - Gemeinfrei

Napoleon sagte einmal, eine so schöne Abtei wie das Stift Melk soll er dergleichen nicht gesehen haben. Durch seinen militärisch bedingten Besuch streifte die Weltgeschichte das Donaukloster.
Im Oktober nahm im Markt Melk das russische Heer, angeblich 36.000 Mann Fußvolk und 4600 Berittene Quartier. Die Generäle, an der Spitze Kutusow, wohnten im Kloster und waren als gebildete "Gäste" eher bescheiden.
Kaiser Franz I. hatte schon am 23. September 1805 Napoleon von der feindlichen Haltung Österreichs informiert. Napoleon übernahm höchstpersönlich das Oberkommando über die französische Armee. Seit der Korse Salzburg Ende Oktober 1805 eingenommen hatte, war es nur noch eine Frage von Tagen bis das französische Heer in die Wachau gelangen würde. Zeitgenossen beobachteten um den 6. und 7. November 1805 wie russische Offiziere bei Emmersdorf auf Booten oder eigens zurechtgezimmerten Flößen über die Donau zu flüchten wagten. Aus diesen Details ahnten die Einwohner entlang der Donau, dass der französische Feind ziemlich nahe sein musste. Flucht mitsamt Ehefrau und Kinder sowie Habseligkeiten war angesagt. Drei Tage später marschierten acht- bis zehntausend französische Infanteristen und Kavalleristen durch Emmersdorf in Richtung Spitz an der Donau. Stromabwärts fuhren über 50 Schiffe, schwer beladen mit Mannschaften, Pontons und Kanonen. Napoleon selber kam mit einer achtspännigen Kutsche im Stift Melk an. In der zweiten Kutsche saßen weitere ranghohe Militärs. Abt Isidor Payrhuber befand sich gesundheitlich angeschlagen, vorsichtshalber außer Haus und logierte auf einem der stiftseigenen Pfarren - in Leesdorf bei Baden - weit entfernt vom Kriegsgeschehen. Unter Glockengeläute empfing ihn der im vollen Ornat gekleidete Prior[1] mitsamt den Konventualen auf der Kaiserstiege. Prior Ferdinand Altmann begrüßte ihn auf lateinisch. Napoleon, welcher in seiner Jugend bei Benediktinern studiert hatte, antwortete auf Französisch zu seinem Dolmetsch: «Dites lui, que j’agree tout ce qu’il a dit. Les Bénédictins ont des mérites pour les sciences. Ils avaient soutenu mon armée ; je les protégerai». (Sagen Sie ihm, dass ich mit allem, was er gesagt hat, einverstanden bin. Die Benediktiner haben Verdienst für die Wissenschaft. Sie hatten meine Armee unterstützt. Ich werde sie beschützen.) Der Feldherr lobte eigentlich die Verdienste der Benediktinermönche auf dem wissenschaftlichen Gebiet. Etliche seiner Armeeoffiziere studierten auf Benediktinergymnasien. Napoleon bestieg, geleitet vom Prior die Kaiserstiege, betrachtete die sinnvolle Figurengruppe Kaiser Karls VI. „Constantia et fortitudine“, schritt mit seinen Generalen den langen Korridor zu den Kaiserzimmer. Bewunderte die Herrschergalerie von den Babenbergern bis zu den Habsburgern. Inspizierte die prachtvolle Stiftsbibliothek mit ihre tausenden Folianten und Druckwerken. Danach wohnte der Kaiser einer stillen Messe bei. Denkbar, dass er die Altane betreten hatte und das Kloster von seinem strategischen Wert betrachtet hatte. Jedenfalls nahm er, weil er sich hierorts sicher fühlte, Quartier. Studierte Depeschen, Aufmarschpläne und überlegte die Möglichkeit einer kurzen Route bis in die Kaiserstadt Wien.
Noch am 11. November fragte der Kaiser den Prior - das Gespräch wurde teils französisch und vom Dolmetsch Rapp deutsch übersetzt geführt -: "Ob die Gegend gesund, die Luft frisch, wie breit die Donau sei? Wem die jenseits der Donau gelegenen Schlösser gehören?" Damit waren wohl die Schlösser Leiben und besonders Luberegg gemeint. (Die sechs Kilometer entfernte Schallaburg gehörte einen anderen - nichthabsburgischen - Adeligen, der zudem auch Freimaurer war.) Der Prior erklärte, dass sie ein Eigentum der österreichisch-kaiserlichen Familie seien. Napoleon wollte noch ihren Wert und Ertrag in Erfahrung bringen. Er scherzte charmant, und das ließ er durch seinen Dolmetsch in deutsch wiederholen: "Der Kaiser findet ihr Stift so schön, dass Sie es nicht lange behalten werden, weil es die Eifersucht des deutschen Kaisers erregen wird." Der Prior empfand das Benehmen des Korsen als herablassend, und so hatte er das auch in den Prioratsephemeriden hinterlassen: "Es wäre der schändlichste, schwärzeste Undank, es ist hier nicht ausdrücklich anzumerken, dass Napoleons Gnade alle unsere Hoffnungen und Wünsche weit übertroffen habe."
Am gleichen Tag - Martinstag - kam es bei Dürnstein zu Kämpfen zwischen den Franzosen und den Österreicher mitsamt mit ihren Verbündeten den Russen.[2][3]
Was auch immer geschah. Napoleon war einfach nicht aufzuhalten. Er hielt am 13./14. November 1805 Einzug in Wien. Aber was bedeutete das für das Stift Melk, das damals seit über 800 Jahren als Kloster existierte?
Die Napoleonischen Kriege bedeuteten für das Benediktinerstift Melk enorme Belastungen. Durch seine erhöhte Lage an der Donau kam aus Sicht des Feldherren Napoleon eine eminente strategische Situation zustande. Gegenüber von Melk, am anderen Donauufer lag das biedermeierliche Kaiserschlösschen Luberegg, das mit französischen Kanonen beschossen wurde. Im Kloster wurde ein Lazarett eingerichtet, das Tausende Verwundete nach der Schlacht bei Dürnstein versorgte. Der Arzt der Stadt Melk, Dr. Seidl leistete übermenschliches.
Seit Beginn der Napoleonischen Kriege musste das Kloster wie andere Abteien auch einen Teil seines wertvollen Sakralschatzes an die habsburgisch-österreichischen Behörden abliefern. Nicht wenige kulturgeschichtliche Objekte zu Geld gemacht und vernichtet.
Napoleon beschlagnahmte ein italienisches Kruzifix aus Inkarnatsmarmor, das erst nach dem Wiener Kongress wieder an das Stift Melk zurückkam. Heute ist es in einer altarartigen Konstruktion im Kreuzgang eingelassen.
Am 16. November 1805 hielt sich Frankreichs Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord kurzzeitig im Stift auf - er lehnte die Soldatenkost ab - und reiste nach dem Wechsel der Postpferde gleich nach St. Pölten weiter. Talleyrand steht heute als Synonym für kompromisslosen Opportunismus.
Obwohl Napoleon mit Österreich einen Waffenstillstand vereinbart hatte, herrschte im Gefangenenlager der Russen zu Stift Melk ein brutales Regiment. Der Platzcommandeur Capitän Tricard ließ russische Gefangene hinmetzeln.
Eine Tragödie geschah am 14. Dezember 1805 in der Nordbastei des Stiftes Melk. Bei einem Brand kamen 200 oder 300 russische Kriegsgefangene ums Leben. Der erwähnte Dr. Seidl hatte sich sehr um die Überlebenden bemüht. Vergebens.
Zar Alexander überreichte dem Arzt später als Dank des Zarenreiches einen mit Brillanten besetzten Ring. Fürst Rasumoffsky überreichtet dem Prior ein Dankschreiben des Romanow-Herrschers.
Die Leichen wurden auf einer Wiese nahe der Poststraße bei den Dorf Winden beigesetzt. Ein hölzernes Kreuz wurde zur Erinnerung an die Verunglückten aufgestellt; 1891 wird Zar Alexander III. ein entsprechendes steinernes Denkmal bei Melk in Auftrag geben.
Bis in den Winter 1806 blieb das Kloster von den Franzosen besetzt. Erst am 2. Februar, Maria Lichtmess, konnten die Gläubigen wieder vereint in der Stiftskirche eine Messe feiern.
Aber auch danach war der Konvent und der Markt Melk weiterhin wegen vieler kriegsbedingter Ursachen vielen Problemen ausgesetzt: Unbewältigter Stress, Mangel an Lebensmittel, daraus resultierende Krankheiten, vernachlässigte Hygiene, feuchtes Wetter usw.
Am 6. August 1806 dankte Kaiser Franz II. offiziell ab und fungierte weiterhin als Kaiser Franz I. (Kaiserthum Österreich).
Nach der Schlacht bei Ebelsberg nahe Linz am 3. Mai 1809 zog Napoleon später nochmals in Melk ein. Am Abend des 6. Mai traf er im Stift ein. Bei Gesprächen bemerkte er, dass genauso viele Benediktiner da seien, als zuletzt 1805. Beim Abendessen versammelten sich seine ranghöchsten Generäle um sich. Er ließ den Prior Christoph Sporrer holen, damit dieser um den Schutz für das Kloster und die Order "erbitte", Wein und Lebensmittel zugunsten des Stiftes, den anwesenden Offizieren und des Spitals nicht zu verschwenden. Napoleon agierte als liebenswürdiger Diktator. Der Prior berichtete darüber in seinen Aufzeichnungen: "Er versicherte mich dessen, sprach mir Mut zu, und sagte, er sei vor drei Jahren mit Melk zufrieden gewesen, sei es auch jetzt. Unsere Personen, Eigentum, Wohnungen würden durch Sauvegarden (Schützen), wo ich sie immer brauchen werde, geschützt sein; nur müssten die Truppen, die sehr zahlreich nachkommen werden, nach Möglichkeit bedient und auf das Spital vorzüglich Rücksicht genommen werden. Benediktiner, bei welchen die Meisten seiner Generäle studiert hätten, schätze er."
Stift Melk war oft Unbill ausgesetzt gewesen, vor allem in kriegerischen Zeiten: 1683 waren es die Osmanen, die die Klosterfestung erfolglos belagerten. Aus Sorge vor künftigen Konflikten wurde die Bastei durch eine weitere symmetrisch ausgerichtete Bastei ergänzt. Früher war davor noch eine bewegliche Zugbrücke.
Oft waren im Kloster hohe Persönlichkeiten zu Gast und übernachteten hierorts in den schönen Kaiserzimmern. Zu nennen wären da Kaiser Leopold I. oder Maria Theresia.
Im Stift war 1782 Papst Pius VI. als Gast gewesen, um die antiklerikalen Tendenzen Josephs II. erfolglos zu bremsen. Nun kam Napoleon Bonaparte als Kind der Aufklärung und der Französischen Revolution und stand einem Benediktinerkonvent gegenüber, der josephinisch geprägt war.
Natürlich war der Kaiser der Franzosen ein neugieriger Mann, stellte allmögliche Fragen. So wurde der Professor Philipp Seiberl herbeigerufen, damals eine Kapazität für Kirchengeschichte und das Kirchenrecht. So stellte er ihm eine Frage, ob der Papst als weltlicher Souverän abgesetzt werden könne? Über die Antwort wurde nichts überliefert. Aber eine Reaktion: Papst Pius VII. wurde im Juli 1809 verhaftet und später nach Frankreich gebracht.
Prior Sporrer musste den Kaiser und dessen Generalstab in den Garten führen. Der Prior hoffte bei diesem Feldzug auf einen dauerhaften Frieden. Napoleon erwiderte mit bedeutungsvoller Miene: "Mit dem jetzigen österreichischen Hofe sei kein dauerhafter Friede zu erwarten". Die Aussicht ins Donautal begeisterte ihn: "Meine Truppen haben heute bei Ihnen einen guten Tag; aber der Wein schmeckt ihnen nicht so, wie vor vier Jahren. Sie werden ihn doch nicht mit Wasser gemischt haben?" Der Prior verwies diplomatisch auf die dem Stift untertänigen Weinbauern …
Am 13. Mai nahmen die Franzosen Position bei der Ruine Weitenegg und beschossen vorbeifahrende Schiffe. Im Stiftsgarten wurden Kanonen aufgestellt und die Haubitzenkugeln flogen gegen Emmersdorf und unterhalb Luberegg. Dörfer, die vom österreichischen Militär besetzt waren wurden verwüstet. Schloss Luberegg wurde nicht niedergebrannt sondern ordentlich geplündert.
Das Benediktinerstift Melk war in dieser Zeit monatelang Unruhe ausgesetzt gewesen. Das Ganze war ein Widerspruch zur Regel des Hl. Benedikt. Die geistig-geistliche Beschaulichkeit und Andacht war Widrigkeiten unterworfen. Jedoch den Gast - auch wenn dieser mit Gewalt agierte - wie Christus aufzunehmen, dieser benediktinischen Pflicht war der Melker Konvent nachgekommen.

Nachtrag
Im Melker Stiftsmuseum gibt es eine kleines erhaltenes Stück Holzparkett. Darauf sind Brandspuren. Sie gehen vermutlich auf vernichtete Schriftstücke (Briefe, geheime Nachrichten) zurück. Der Haustradition zufolge soll das Objekt aus der Ära Napoleons stammen.

Quellen

  • Ignaz Franz Keiblinger, Geschichte des Benedictiner=Stiftes Melk. Erster Band. Wien 1851, Seite 1059-1068 (betreffend 1805 und 1809). Umfangreiche Darstellung dieser Zeit im Stift Melk und Umgebung
  • Ausstellungskatalog 900 Jahre Benediktiner in Melk. Melk 1989.
Über Napoleon viele wissenschaftliche Darstellungen, nur als Beispiele:
  • August Fournier, Napoleon I. Eine Biographie. Wien 1922 (Nachdruck: Essen 1996)
  • Napoleon. In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten dargestellt von Andre Maurois. Reinbek bei Hamburg 1977
  • Johannes Willms, Napoleon. C. H. Beck Wissen. München 2019

Zeittafel (ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

1805

1805 Dritter Koalitionskrieg
1805 September 23 Außerordentliche Zusammenberufung des Senats. Der Kaiser unterbreitet ihm die feindliche Haltung Österreichs. Napoleon übernimmt persönlich das Kommando über sein Heer
1805 Oktober 30 Einnahme von Salzburg
1805 November 05 Übergang der Franzosen über die Traun
1805 November 10 Hauptquartier Napoleons in Melk
1805 November 11 Kämpfe bei Dürnstein an der Donau
1805 November 13/14 Einzug Napoleons in Wien. Hauptquartier in Schloss Schönbrunn
1805 November 17 Invasion von Tirol durch Marschall Ney
1805 November 19 Hauptquartier Napoleons in Porlitz. Flucht der österreichischen Kaiserfamilie nach Olmütz
1805 Dezember 02 Schlacht von Austerlitz
1805 Dezember 04 Zusammenkunft Napoleons und des Kaisers Franz in Biwak
1805 Dezember 06 Napoleon schließt einen Waffenstillstand mit Österreich. Abreise des Zaren nach Petersburg
1805 Dezember 26 Unterzeichnung des Friedensvertrags in Pressburg. Ernennung der Kurfürsten von Bayern und von Württemberg zu Königen

1809

1809 Fünfter Koalitionskrieg
1809 April 09 Beginn der Feindseligkeiten zwischen Österreich und Frankreich
1809 April 13 Napoleon verlässt Paris, um sich zu seiner Armee nach Deutschland zu begeben
1809 April 16 Sieg der Franzosen über die Österreicher bei Sacile
1809 April 17 Napoleons Hauptquartier in Donauwörth
1809 April 20 Schlacht bei Abensberg. In dieser Schlacht kämpfen fast nur Bayern unter Napoleons Befehl
1809 April 23 Schlacht und Eroberung von Regensburg. Napoleon wird von einem Geschoß gestreift
1809 Mai 03 Schlacht bei Ebelsberg
1809 Mai 07 Napoleons Hauptquartier im Kloster Melk. Erzherzog Karl zieht sich nach Böhmen zurück
1809 Mai 11 und 12 Bombardement und Kapitulation Wiens
1809 Mai 13 Napoleons Hauptquartier in Schönbrunn
1809 Mai 17 Die französische Armee überschreitet die Donau
1809 Mai 19 Marschall Lefebvre besetzt Tirol
1809 Mai 21 und 22 Schlacht von Aspern. Tödliche Verletzung des Marschalls Lannes, Herzogs von Montebello
1809 Mai 31 Verschmelzung der Italienischen Armee mit der Großen Armee auf dem Semmering. Tod Lannes
1809 Juni 11 Papst Pius VII. schleuderte den Bann gegen Napoleon
1809 Juli 05 Napoleon vereinigt die Italienische Armee und die Große Armee auf der Insel Lobau
1809 Juli 05 – 06 Die große Schlacht bei Wagram. Entscheidungssieg Napoleons über die Österreicher
1809 Juli 11 Hauptquartier Napoleons in Znaim. Waffenstillstand angenommen und am Juli 12 unterzeichnet
1809 August 21 Eröffnung der Friedensverhandlungen zwischen Frankreich und Österreich
1809 Oktober 14 Unterzeichnung des Friedens von Wien durch den Fürsten Johann Liechtenstein und den französischen Außenminister Champagny
1809 Oktober 16 Abreise Napoleons von Schönbrunn
1809 Oktober 19 Ratifizierung des Friedens von Schönbrunn
1809 Oktober 26 Napoleon in Fontainebleau
1809 Oktober 29 Der Frieden von Schönbrunn wird in Paris feierlich bekanntgemacht

[1] Generell ist ein Prior ein Vorsteher eines Klosters, beim Benediktinerorden ist er zumeist der Stellvertreter des Abtes
[2] Vergleiche entsprechendes Kapitel in Tojstois Krieg und Frieden - Nahe Dürnstein steht das sogenannte mächtige Franzosendenkmal von Friedrich Schachner, das 100 Jahre später (1905) entlang der Wachaubahn aufgestellt wurde
[3] Napoleon hielt sich im oberösterreichischen Benediktinerstift Lambach zweimal auf (1805 und 1809) und auch im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg (20. Dezember 1805), wo danach sogar ein Saal im Empirestil umgestaltet wurde. Ebenso war er in Stift Göttweig am 8. September 1809 im Zusammhang mit der Schlacht bei Loiben. Daran erinnert ein sogenanntes Napoleonzimmer.

Ernst Lanz 2005/2019


Napoleon, Epoche, Feldzüge