Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast

Neue Beiträge - Entwürfe - Skizzen - Mehr oder weniger brauchbares#

Manchmal auch nur Fragmente … Vielleicht auch nur Outtakes#

Von Ernst Zentner

Alles in Arbeit

KATEGORIE THEATERWISSENSCHAFT ANEKDOTEN RANDBEMERKUNGEN

Erinnerungen an die TV-Serie "Die liebe Familie" (1980-93). Allerdings aus der Sicht eines TV-Sehers
#

Ich habe zwar nicht jede Folge gesehen. Aber es gab oft komische Zwischenfälle. Man beachte, es waren Live-Sendungen: Einmal fiel ein Scheinwerfer mit einem explosionsartigen Knall aus, worauf die Darsteller leicht besorgt kurz nach oben schauten.
Einmal war die greise Adrienne Gessner zu Gast. Nachdem sie weggegangen war lag auf ihrem Sessel ein Spick-Zettel im A4-Format.
Ein beliebter Volksschauspieler F. S. musste einen betrunkenen Hausbesorger in Nikolauskostüm verkörpern. Er ging mit dem bodenlangen Kostüm in das Zimmer, trat auf den eigenen Chorrock und fiel der Länge nach hin. Bis heute bin ich mir nicht klar, ob das eine Panne war oder zum Auftritt gehörte.
Ein anderer Volksschauspieler Carlo Böhm verkörperte einen Installateur. Böhm musste seinen Einsatz abwarten und mit einem Hammer den Bereich eines Abwasserrohres bearbeiten. Schneller Szenenwechsel. Er hält den Hammer wie ein eingefrorenes Bild. Erst nach einer Sekunde schlägt er erst zu. Er hatte nur auf ein spezielles Stichwort gewartet und wohl verpasst.
Der beliebte Ernst Meister - tiefe markante raue Stimme des Fensterguckers - blickte in einem, für sich unbeachteten Augenblick, neben die Kamera. Er wollte nur wissen welche das Rotlicht hatte. Er sah und sah, das machte die Szene auch nicht besser. Für einen Moment wirkte er weniger als Fenstergucker dennoch eher als Ferngucker.
Einmal lugte eine die quaderartige dunkle Blende einer Kamera in das Stegreif-Spiel. Ein anderes Mal gab es einen unstatthaften Schwenk nach oben: Im Arbeitszimmer des Sektionschef war eine Regalwand mit Bücher. Buchrücken waren zu sehen. Nur die letzte Reihe enthielt aus Kostengründen gemalte Buchrücken - wie enttäuschend.
Das ist noch gar nichts: Einmal hing ein Mikrophonstab über den Beteiligten herab. Ob es etwas gebracht hatte?
Spontane Wortspielereien waren zwar nicht gefragt, aber einmal fiel Hilde Krahl der Text nicht ein, und wandte sich an Franz Stoß. Sie sagte zu ihm verheißungsvoll: "Franz stoß mich mal!" Klang wie der Titel eines letztklassigen Sex-Film aus den 1960er-Jahren. Gruselig.
Aber wenn ich schon dabei bin: In einer anderen Folge: Hilde Krahl musste zur Kenntnis nehmen, dass ihr Rock an der Naht sich löste und sie mit einer Hand diskret beide Stoffteile zusammenhielt. Und das lange Zeit. Dennoch gab es einen "weißen Unterhosenblitzer", lange vor "Basic Instinct". Heute sind Blitzer in der Showbranche vielverlangt. Burgschauspielerin Hilde Krahl war wenigstens ungewollt ihrer Zeit weit voraus.
Aber wer weiß, was auf einer Theaterbühne alles so passierte.
In einer Faschingsfolge trug Krahl das Kragenkostüm aus "Maria Stuart". Eine Paraderolle der Burgschauspielerin. Maria Stuart näht einen Knopf an ein hochmodernes Sakko … Franz Stoß war als Ritter von der traurigen Gestalt verkleidet: Don Quichotte mit einer Email-Barbierschüssel als Helm … Die Grandezza, mit der Stoß das getragen hatte, war vom feinsten und urkomisch.
Einmal bestritt ein kleiner Grüner Papagei eine Nebenhauptrolle. Er harrte auf einer Stuhllehne, krächzte, wartete und wartete, bald hinterließ er etwas. Einer der beteiligten Schauspieler hielt sich in sicherer Entfernung auf.
Eine interessante Ansicht entwarf Heinz Marecek gegenüber einen Nebenbuhler: "Sie verblöden mit Lichtgeschwindigkeit." Ob das genauso der Text war, das weiß ich auch nicht mehr so genau, vielleicht auch nur verklärt.
Am Anfang fast jeder Sendung standen die 17-Uhr-Nachrichten des Hörfunks. In Großaufnahme stand da ein Radiogerät ohne Firmenzeichen. Das wurde der Not und Sparsamkeit halber mit einem farbigen Klebeband schamvoll abgedeckt. Werbung war noch nicht gefragt.
Eine Folge behandelte eine Geisterbeschwörung. Am Schluss klopft jemand an die Tür. Sie wird vorsichtig geöffnet. Onkel Guido steht im Halbdunkel davor. Unheimliche Stille. Endlich reden alle durcheinander. Dann sind alle (!) um den Tisch versammelt und es klopft wieder. Wer kommt da noch? Alle sind schon da. Alle sehen betreten einander an … Vielleicht war es auch nur ein missglückter Gag der Regie. Andererseits ein Versuch eine Geschichte, die nicht zu erklären ist, im Wirbel der Story anzubringen.
Guido Wieland, der Onkel der TV-Nation, rauchte (immerhin über 80 Jahre jung) genüsslich seine langen Zigarren und nippte dazu seinen Schnaps. Heute undenkbar.
Außerhalb den spontanen Pannen gab es skurrile bis peinliche Szenen. So etwa eine angedeutete Rauferei zwischen Franz Stoß und Guido Wieland - sie verkörperten Brüder, die wegen einer vor Jahrzehnten absolviertem Liebschaft zu einer Frau, ergraute Rivalen wurden. Drama musste sein. Doch unangenehm war bloß eines, sie packten einander an den Krawattenbändern, und das kam eher obszön dahin. Abgrundtief lächerlich.
Heute wird in Endlos-TV-Serien mit Tausenden Folgen nichts dem Zufall überlassen. Oft Zeitvergeudung und zum Einschlafen.
Viele Darstellerinnen und Darsteller leben schon lange nicht mehr. Einzelne Folgen der "Lieben Familie" sind bis auf weiteres auf YouTube zu finden. Aber es ist eine andere Zeit. Stellen wir uns das vor: Samstagnachmittag: Eine Million Zuschauer.
Und heute wo wir die Wahl haben zwischen Pest und Cholera …
Normalerweise ist das nicht gerade ein ideales Thema für einen Beitrag. Wirklich interessant auch nicht. Ebenso wenig erwähnenswert. Unterhaltung ohne/mit Niveau.
Aber eines schon: Keine Kraftausdrücke, wie sie heute üblich sind.
Mir persönlich haben nur die Folgen von 1980 bis 1984 gefallen, die Episoden bis 1993 waren bereits eher den Zeitumständen angepasst und Varianten der älteren. Punktum.


Theater in Wien#


KATEGORIE ÖSTERREICH HABSBURG ANEKDOTE

Kaiser Franz Joseph in der Anekdote - Abgedroschen und bleibt uns nicht erspart#

Ein Monarch, der eine Epoche in Österreich-Ungarn prägte, und mit ihr untergegangen war: Kaiser Franz Joseph. An ihm ging die Welt der Anekdote auch nicht vorüber. Zahllos sind die berichteten Erlebnisse mit ihm und seiner Welt der Untertanen.
Einmal kam zu ihm während einer Audienz ein Literat. Damals arbeiteten Dichter und Schriftsteller gerne im Kaffeehaus. Während des Gesprächs gestand der Monarch, er könne aus Zeitmangels nicht ins Kaffeehaus gehen und sagte dem Dichter: Sie haben es gut, sie können wenigstens ins Kaffeehaus gehen.
Der Kaiser hielt sich mit seiner Freundin der Burgschauspielerin Katharina Schratt gern in Bad Ischl auf. Ein Journalist schrieb darüber einen Bericht. Dabei wurde auch eine Wanderung auf einem Berg "Hohe Schrott" anspielt. Allerdings stand dann in der Zeitung: Seine Allerhöchste Majestät bestieg die hohe Schratt.
Diese paar Anekdoten habe irgendwo aufgeschnappt und etwas frei wiedergegeben.
Eine noch: Der greise Monarch, nicht gerade ein Apologet für das Moderne - höchstens das Telephon gebrauchte er stets - wurde zu einer Spazierfahrt mit einem der frühesten Automobile eingeladen. Er, der Pferdekutschen bevorzugte, stieg mürrisch ein. Die Fahrt ging über die Prater Hauptallee. Dankbar stieg er dann aus und meinte: Gestunken hat es und gesehen hat man nichts.
Einem US-Präsidenten, welcher in Wien Station machte, erklärte der Monarch alter Schule: Meine Aufgabe ist es meine Völker vor ihren Politikern zu schützen.
Einige Zeit später, nach der Erklärung "An meine Völker" soll der alte Kaiser im ranghohen Vertrautenkreis gesagt haben: Wenn die Monarchie zugrunde gehen soll, dann in allen Ehren.
Wie erwähnt war seine apostolische Majestät kein Freund moderner Methoden. Nach seinem Ableben wurde an ihm, an seinem Leichnam eine neuartige Einbalsamierungstechnik angewandt. Sie scheiterte …
Es ist Österreich!
KATEGORIE NATURGESCHICHTE GESCHICHTE

Erdbeben in Österreich - Berichte von einst#


KATEGORIE THEATERWISSENSCHAFT

Drehorte berühmter - inzwischen auch vergessener - Filme auf Österreichs Territorium#

Hier erinnere ich mich an belanglose Szenen aus mehr oder weniger interessante TV- oder Lichtspieltheater-Produktionen. Ein rührseliger Heimatfilm namens "Mariandls Heimkehr" (Regie Werner Jacobs, AUT 1962) beinhält Aufnahmen aus der Wachau-Gegend entlang der Donau. Aber um das geht es nicht: Cornelia Froboess (damals Conny) und Peter Weck tanzten zum Schlager "Lady Sunshine und Mr. Moon" entlang eines Wasserbecken, und vor einem kaum sichtbaren Denkmal. Dem Regisseur ist es gelungen, die Existenz des Elisabeth-Monuments im Volksgarten visuell völlig zu negieren. Uff!
1963 inszenierte Otto Preminger seinen Welterfolg "Der Kardinal" (USA 1963) in Wien und in der Wachau. Wie er das gemacht hat, dass auf der Stephanskirche (1963!) Hakenkreuzfahnen wehten ist mir ein Rätsel geblieben. Die junge Romy Schneider und Tom Tryon (in der Rolle eines Priesters) bewundern das Interieur der ehemaligen Stiftskirche Dürnstein. Zuvor gab es eine Szene vom Deck eines Donauraddampfers mit Schneider und Tom Tryon mit Blick auf den damals düsteren Kirchturm - heute blauweiß - des einstigen Klosters. Einige andere Szenen wurden neben den Wiener Rathauspark gedreht. Einen Schönheitsfehler gab es bei den Aufnahmen: Die Parkbeleuchtungen stammten aus den 1950er Jahren - die Handlung des Film spielte in den 1930er Jahren … Alles belanglos. Es ist nur Entertainment.
Ein Teil des Films behandelte den Sturm der SA auf das Erzbischöfliche Palais. Die Statisten stürmen herein, eine Kulissenwand wackelte verdächtigt. Sessel wurden zerschlagen, und wie leicht sie zerschlagen wurden …


Die Wiener Hofburg als illustrer Schauplatz für Film, TV und sonst was#


KATEGORIE LANDESGESCHICHTE

Die Geschichte des blaugelben Landes Niederösterreich - Eine kleine Kulturgeschichte#

Es war einmal in Wien. Inmitten der City zwischen Universität und Stephansdom lag ein eigenes Regierungsviertel, das von Niederösterreich. Nun seit vielen Jahren hat das Land unter der Enns eine eigene Landeshauptstadt in St. Pölten. Dort an der Traisen steht ein gigantisches hochmodernes Verwaltungszentrum der NÖ. Landesregierung. Bis in die 1980er Jahre hatte Niederösterreich keine eigene offizielle Landeshauptstadt. Das Regierungsviertel in Wien-Innere Stadt beinhielt ein Landhaus und was wenig bekannt war auch das NÖ. Landesmuseum.
Hier sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Wiens früherer Bürgermeister Helmut Zilk sogar möglich machte, dass eine eigene U-Bahn-Station "Herrengasse" extra für die NÖ. Landesregierung eingerichtet wurde. Vielleicht ist das auch nur eine Legende. Von dieser Station kann der Benützer sogar zum Heldenplatz gelangen. Nun der NÖ. Landtag hielt seine Sitzungen nur mehr bis 1997 im Landhaus in der Herrengasse ab. Das Landhaus wurde neu gestaltet und heißt inzwischen Palais Niederösterreich. Der ehemalige Sitzungssaal beinhält ein schönes Deckenfresko, das von Antonio Beduzzi gemalt wurde. Diese Palais war niemals ein Sitz einer Adelsfamilie gewesen. Hier hatten sich die Ständevertreter des Landes unter der Enns zum politischen Diskurs versammelt. Hier hatten sie Entscheidungen mitgetragen oder auf die lange Bank geschoben.
Niederösterreich! Die Geschichte Österreichs ist mit den Anfängen Niederösterreichs sehr verwoben. Ein altbairisches Adelsgeschlecht, das von Historikern zu "Babenberg" erkoren, stand am Entstehen unseres Landes. Zuerst war es ein schmale Mark entlang der Donau beginnend ab Enns über Melk und schließlich bis zu den Tullner Bergen. Unter dem Heiligen Leopold III. Markgraf von Österreich umfasste das Gebiet eigentlich schon die groben Umfänge des Landes unter der Enns.

Vielleicht Musikerbiographien?#


KATEGORIE KUNSTGESCHICHTE

Tina Blau - wichtige Malerin des Wiener Jugendstils#


KATEGORIE WELTGESCHICHTE

Kardinal Richelieu - Staatsmann vom europäischen Format#

Wir assoziieren mit Kardinal Richelieu immer den bösen Gegenspieler der Musketiere. Geschrieben wurde der packende Roman von Alexandre Dumas. Eine Fortsetzung "Die eiserne Maske" folgte. Eine unüberschaubare Zahl an Verfilmungen folgte.
In Wahrheit war Richelieu die treibende Kraft eines machtvollen Frankreichs. Der Sonnenkönig Ludwig XIV. stand später an der Spitze.
KATEGORIE HÖHERE BILDUNG

Die Universität Wien#


KATEGORIE KULTUR MÄNNERBÜNDE

Freimaurerei in Österreich - Wie geheim geht es noch?#

Geheim, geheimer, am geheimnisvollsten.
Zirkel und Winkelmaß. Das Bauen an einer neuen, für Menschen lebenswerten und sinnvollen Welt. Der bekannteste Freimaurer war Mozart.
Das Wikipedia ist voll mit berühmte Namen vieler Logenbrüder.
Geheim, geheimer ...
Siehe auch
KATEGORIE MUSEUM KULTUR

Ein Spaziergang durch das Kunsthistorische Museum Wien#


KATEGORIE MUSEUM KULTUR

Begegnung mit der Geschichte im Wien Museum#

Derzeit wird das Wien Museum am Karlsplatz ausgeräumt, die Exponate der Dauerausstellung werden in einem Depot verwahrt. Das Gebäude wird demnächst einer Erneuerung unterzogen.
Immerhin ein wenig in Gedanken über die Geschichte Wiens im Spiegel seiner Artefakte zu räsonieren.
Ich weiß nicht mehr genau, wann ich zum ersten Mal im Historischen Museum der Stadt Wien, so hieß es früher, gewesen war. An eine der ersten von mir besuchten Ausstellungen kann ich mich noch erinnern: Joseph Haydn und seine Zeit (1982). Dazu besichtigte ich noch die ständige Schausammlung. Das Museum hat noch Außenstellen: Zum Beispiel: Uhrenmuseum. Dann weitere verteilt in ganz Wien: Schubert-Museum oder die Hermesvilla.
Aber zurück zum Museum am Karlsplatz. Im Erdgeschoss bieten frühgeschichtliche Artefakte Hinweise auf alte Völker, die in Wien (Vindobona). Das Imperium Romanum reflektiert sich in alten Epitaphien mit lateinischen Inschriften und kleineren Skulpturen. Das Mittelalter in Wien kommt mit den Resten erhaltener Glasmalereien aus St. Stephan und Sandsteinfiguren wichtiger Potentaten zur Geltung.

Doppeladler und Kreuz 1687 Kaiser Leopold I. - Stephansdom - Foto: © Hubertl / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Doppeladler und Kreuz 1687 Kaiser Leopold I. - Stephansdom - Foto: © Hubertl / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
Im Stiegenhaus hing an der Wand die frühere Turmspitze von St. Stephan. Das nächste Stockwerk barg hinter einem Nebeneingang das frühere Büro des Museumsdirektor. Die Ausstattung ist wie das Museum nun erhaltenswert und genauso Ausstellungsstück. Die Verwaltung des Hauses und der Studiersaal liegen an der anderen Seite.
Das 16. Jahrhundert in dem noch schwere Ritterrüstungen getragen wurden gemahnt an die Epoche der Renaissance und an die erste Belagerung Wiens durch die Osmanen (1529).
Die zweite Belagerung (1683) der Festungsstadt Wien mündete in das Zeitalter des Barock. Repräsentation war angesagt, sei es durch Porträt oder Skulptur. Große Bilder mit den Habsburgerherrschern bis zu Maria Theresia und Joseph II. dominierten. Ein kleines Kupferstich-Porträt zeigte den edlen Ritter Prinz Eugen.
Rechtssprechung wurde durch ein langes Richtschwert angedeutet.
Religion durch erhaltene Heiligenfiguren versinnbildlicht.
Die Freimaurerei ausreichend dokumentiert.
Zunftzeichen, eine Zunftlade symbolisierten das Handwerk. Hauszeichen erinnern an längst vergessene Bezeichnungen altehrwürdiger Wohnhäuser.
Das Wiener Biedermeier fand in den Gemälden Waldmüllers und Gauermanns seinen Wiederhall. Ein Besuch in der ins Museum geretteten Wohnung des Nationaldichters Franz Grillparzers lohnt. Seine Bibliothek umfasst wohl Tausend Bücher.
Das Zeitalter Kaiser Franz Josephs zeigt den Aufstieg Wiens zur Weltstadt, die vom Bürgermeister Lueger geprägt wurde. Neubarocke Porträts aus der Hand eines Makart verraten den Geschmack der damaligen hohen Gesellschaft. Der Wiener Jugendstil reflektierte sich in Objekten der Kunstmaler Gustav Klimt, Egon Schiele und des Architekten Otto Wagner.



--Lanz Ernst, 2020-09-24