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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Augustinermuseum Rattenberg#

Klostergasse 95, 6240 Rattenberg


Das Augustinermuseum ist im ehemaligen Augustiner-Eremitenkloster von Rattenberg untergebracht, dessen zentrale Räumlichkeiten - Klosterkirche, Hofer-Kapelle, Ecce-Homo-Kapelle und gotischer Kreuzgang - zu den herausragenden Beispielen Tiroler Baukunst gehören und mit ihrer teilweisen originalen Einrichtung gleichzeitig selbst "Exponate" darstellen.

Die Entstehungszeit der im Kreuzgang ausgestellten Objekte umfasst die Jahre von ca. 1420 bis 1520. Besonders hervorzuheben sind eine kleine Pieta um 1420, eine sitzende Madonna mit Jesuskind ( um 1440), ein hl. Leonhard (um 1500), sowie drei Skulpturen aus dem Umkreis von Andreas Lackner, ein hl. Nikolaus (um 1490/1500) sowie ein auferstandener Christus (um 1500). Drei bemerkenswerte Exponate gotischer Plastik - zwei Gewölbeschlusssteine und der Grabstein des Klosterstifters Johann Kummersbrucker - befinden sich nicht im Kreuzgang sondern in der Hofer-Kapelle bzw. in der Klosterkirche. Der aus Adneter Marmor gefertigte Epitaph vom Ende des 14. Jahrhunderts ist der erste Grabstein in Österreich, auf dem die Verstorbenen - Johann Kummersbrucker und seine Frau Anna von Castelbarco - als Vollfiguren dargestellt sind.

In weiteren Räumlichen werden Altargerät vom 15. bis zu 19. Jahrhundert, barocke Paramente, Kunstwerke aus dem 19. Jahrhundert, Religiöse Volkskunst und Bruderschaftsgerät - ein Großteil dieser Exponate stammt von der 1622 gegründeten Kitzbüheler Rosenkranzbruderschaft - gezeigt. Den "Höhepunkt" bilden der seit 2010 zugängliche Turm und Kirchendachboden. Der Turm weist eine für Tirol ungewöhnliche Konstruktion in Form eines doppelten Fachwerkes auf und beinhaltet Glocken vom 15. bis zum 20. Jh. sowie ein barockes Uhrwerk. Von der obersten Turmstube eröffnet sich ein spektakulärer Blick auf Rattenberg und das Inntal.


Quelle:
Homepage

hmw