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Österreichisches Museumsgütesiegel, © http://www.museumsguetesiegel.at

Museum Retz#

2070 Retz, Niederösterreich, Znaimerstraße 7


Das Museum Retz im historischen Bürgerspital ist der zentrale Ausstellungsort der städtischen Sammlungen. Es wurde offiziell als „Antikenkammer der Stadt Retz“ 1833 durch die Neuordnung der vormaligen „Städtischen Rüstkammer“ begründet und zählt damit zu den ältesten Museen Österreichs. Die Sammlungsobjekte sind Eigentum der Stadtgemeinde. Das Museum wird seit der Renovierung des Bürgerspitals und der Neugestaltung der Dauerausstellung 2004 durch den Museum Retz-Förderverein betreut.

Die Kulturhistorische Sammlung beinhaltet vor allem Objekte aus der bürgerlich-kleinstädtischen Lebenswelt, die historische Waffensammlung, die Musikinstrumentensammlung (mit dem Liszt-Flügel), Goldhauben , Portraits von Bürgerinnen und Bürgern ab dem 17. Jahrhundert, Objekte zur Stadtentwicklung, Religion und Frömmigkeit. Einen eigenen Sammlungsbereich bildet die Sammlung zum Ersten Weltkrieg des Bürgermeisters und Weingroßhändlers Karl Mößmer im Umfang von etwa 3700 Objekten.

Die ersten Objekte der Archäologischen Sammlung dürften vom Museum Retz zwischen 1886 und 1890 erworben worden sein. Seit damals finden in der Region Grabungen statt. Sie brachten Funde aus der Stein- und Bronzezeit sowie aus dem Mittelalter.Im Lauf der Zeit wurden weitere Fundstellen wie die germanischen Siedlungsreste am Galgenberg und frühbronzezeitliche Siedlungsspuren und Gräber in Unternalb entdeckt. Die jüngeren Forschungen gehen vor allem auf den in Retz aufgewachsenen Archäologen Hubert Nutz zurück, der die Grabungen 1988/89 im Althof und 1990 zum Karner der Retzer Stadtpfarrkirche leitete. Im Rahmen seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich auch mit den ur- und frühgeschichtlichen Funden aus dem Retzer Seegebiet.

Die Erdgeschichtliche Sammlung beinhaltet die charakteristischen Gesteine des Retzer Raumes und mineralische Besonderheiten. An paläontologischen Objekten sind die fossilen Hölzer und Meeresfossilien bemerkenswert.


Quelle:

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hmw