Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hopfgarten in Defereggen

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hopfgarten in Defereggen enthält die 12 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Hopfgarten in Defereggen, wobei die Getreidemühle am Zathamerbach per Bescheid, alle anderen Objekte durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Widum
ObjektID: 2672
Status: § 2a
Dorf 12
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: 484
BW Datei hochladen Maria Verkündigungs-Kapelle
ObjektID: 2678
Status: § 2a
bei Rajach 6
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: 721/3
Die Maria Verkündigungs-Kirche wurde zwischen 1962 und 1969 auf Grund eines Gelöbnisses errichtet.
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes von Nepomuk
ObjektID: 2670
Status: § 2a
bei Dorf 67
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .109; 485
Die Pfarrkirche der Gemeinde Hopfgarten entstand in der Mitte des 18. Jahrhunderts, die Weihe erfolgte 1789. Mit der Erneuerung des Innenraums im Jahr 1826 wurde der Kirche ihr barock-klassizistisches Aussehen verliehen.
BW Datei hochladen Friedhof
ObjektID: 2671
Status: § 2a
bei Dorf 67
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .510; 485
Hopfgarten erhielt erst 1785 einen eigenen Friedhof, der bei der Kirche angelegt wurde und die Kirche vollständig umschließt. Der Friedhof umfasst auch die Einsegnungshalle, ein Kriegerdenkmal zum Gedenken an die Toten der beiden Weltkriege, eine Lourdeskapelle und Wandnischen mit einem Gemäldezyklus in vierzehn Teilen.
BW Datei hochladen Antoniuskapelle/Schmitten-Kapelle
ObjektID: 2673
Status: § 2a
gegenüber Plon 43
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .464
Die Antoniuskapelle wurde 1850 erbaut. Der Altar stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und zeigt den heiligen Antonius im Gebet vor der Madonna.
BW Datei hochladen Kapelle Maria vom Guten Rat
ObjektID: 2674
Status: § 2a
bei Lerch 4
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .252
Die Kapelle Maria vom Guten Rat entstand im 19. Jahrhundert und beherbergt ein qualitätvolles Maria Hilf Bild (Cranach-Kopie).
BW Datei hochladen Allerheiligen-Kapelle
ObjektID: 2675
Status: § 2a
bei Hof 6
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .186
Die Allerheiligen-Kapelle geht auf ein älteres Gebäude zurück, wobei die heutige Kapelle um 1800 entstand. Sie beherbergt einen qualitätvollen Altar aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts, der im Altarblatt ein Allerheiligenbild mit Christus, Gottvater und Taube als Heiliger Geist zeigt.
BW Datei hochladen Kapelle Zur Schmerzhaften Muttergottes
ObjektID: 2676
Status: § 2a
Dölach
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .5
Die Kapelle wurde um 1800 erbaut und verfügt über einen Altar aus derselben Zeit.
BW Datei hochladen Maria Heimsuchungs-Kapelle
ObjektID: 2677
Status: § 2a
bei Ratzell 3
Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .90
Die Maria Heimsuchungs-Kapelle wurde 1851 errichtet. Der Altar aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigt als Altarblatt Maria mit dem Kind.
BW Datei hochladen Straßenbrücke Blos
ObjektID: 2682
Status: § 2a

Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: 1999
Die Blosbrücke wurde zwischen 1941 und 1943 nach einem Hochwasser der Schwarzach errichtet. Es handelt sich dabei um eine Hängesprengwerkbrücke mit schindelgedecktem Satteldach und beidseitiger Brüstung.
BW Datei hochladen Straßenbrücke
ObjektID: 2683
Status: § 2a

Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: 1999
Die Straßenbrücke in Dölach wurde 1907 errichtet. Die gewölbte Steinbrücke überspannt dabei in einem Halbkreisbogen die Schwarzach.
BW Datei hochladen Getreidemühle mit Seilzug am Zathamerbach
ObjektID: 2684
Status: Bescheid

Standort
KG: Hopfgarten in Defereggen
GstNr.: .287
Die Zathammühle ist eine Getreidemühle, die vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt. Sie wird durch ein oberschlächtiges Zellenschaufelrad angetrieben.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-448-6 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing