Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Johann im Walde

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in St. Johann im Walde enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde St. Johann im Walde (Österreich), wobei die Hofkapelle Hl. Dreifaltigkeit und der Gasthof Moar per Bescheid, alle anderen Objekte durch den § 2a des Denkmalschutzgesetzes unter Schutz gestellt wurden.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Maria Schnee-Kapelle
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Maria Schnee-Kapelle
ObjektID: 2664
Status: § 2a
Oberleibnig
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .38/2
Die Maria Schnee-Kapelle liegt an einem steilen Felshang in der Fraktion Oberleibnig. Die Kapelle aus dem 17. Jahrhundert war ursprünglich den heiligen Philippus und Jakobus geweiht.
Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer
ObjektID: 2659
Status: § 2a
St. Johann im Walde 4
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .1; 4
Die Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer geht auf eine Kapelle zurück, die 1177 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Der ehemalige Chor, heute als Taufkapelle genutzt, wurde 1503 errichtet, das Langhaus stammt aus der Zeit um 1665. Um 1750 wurde das Langhaus im Westen erweitert, nach Hochwasserzerstörungen im Jahr 1965 wurde die Kirche um einen Erweiterungsbau vergrößert.
Kapellen zu den Sieben Schmerzen Mariens Datei hochladen Kapellen zu den Sieben Schmerzen Mariens
ObjektID: 2663
Status: § 2a
bei St. Johann im Walde 7
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .13/1
Die Kapellen zu den Sieben Schmerzen Mariens liegt an der Felbertauernstraße nahe dem Widum. Sie wurde 1804 errichtet und war ehemals dem heiligen Johannes von Nepomuk geweiht. Der Altar stammt aus der Zeit um 1700 und zeigt ein Gemälde Maria Hilfs in Öl auf Leinwand.
Hofkapelle Hl. Dreifaltigkeit beim Oblasser-Hof
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Hofkapelle Hl. Dreifaltigkeit beim Oblasser-Hof
ObjektID: 3158
Status: Bescheid
Sankt Johann im Walde 18
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .48/1
Die Hofkapelle des Oblasser Hofes wurde zwischen 1804 und 1805 errichtet. Das Altarblatt aus der Zeit um 1900 zeigt die Krönung Marias in Öl auf Leinwand.
Ehem. Gasthof Moar im Walde Datei hochladen Ehem. Gasthof Moar im Walde
ObjektID: 2661
Status: Bescheid
St. Johann im Walde 48
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .5
Das Gasthaus Moar wurde erstmals im Jahr 1285 urkundlich erwähnt und stammt in seiner heutigen Form aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Bei dem Gebäude handelt es sich um ein zweigeschoßiges, gemauertes Mittelflurhaus mit Stopfwalmdach und ostseitiger Freskodarstellung der Pietà und des heiligen Nikolaus sowie eines Freskomedaillions des heiligen Johannes des Täufers und Mariahilf.
Wirtschaftsgebäude
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Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 2662
Status: § 2a
bei St. Johann im Walde 48
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .59
Das Wirtschaftsgebäude des Gasthof Moar liegt südlich des Gasthofes und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet. Der langgestreckte, massive und unverputzte Bau wird durch segmentbogige Fenster und Standelluken gegliedert und besitzt ornamentale Ziegelgitter.
Schießstand Datei hochladen Schießstand
ObjektID: 7934
Status: § 2a
bei St. Johann im Walde 48
Standort
KG: St. Johann im Walde
GstNr.: .59
Der Schießstand des Gasthof Moar wurde 1895 erbaut und schließt sich im Norden freistehend an den Gasthof Moar an. Es handelt sich bei dem Schießstand um eine eingeschoßige, hölzerne Ständerkonstruktion auf Bruchsteinfundament unter einem schindelgedeckten Satteldach.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[2] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Tirol – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes Lienz. Teil III. Iseltal, Defereggental, Kalsertal, Virgental. Verlag Berger, Horn 2007 ISBN 978-3-85028-448-6 (Österreichische Kunsttopographie, Band LVII)

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Johann im Walde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing