Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett

Filmdaten
Originaltitel Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett
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Produktionsland Deutschland, Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1962
Länge 79 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Franz Antel
Drehbuch Johannes Kai
Hugo Wiener
Produktion Carl Szokoll
Kamera Hanns Matula
Schnitt Hermine Diethelm
Besetzung

Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett ist eine deutsche Komödie aus dem Jahre 1962. Die Verwechslungskomödie entstand unter der Regie von Franz Antel.

Inhaltsverzeichnis

Handlung

Der Fabrikant Konsul Keyser macht mit seiner Tochter Marion Urlaub auf einer Mittelmeerinsel und hofft, sie dabei mit seinem Assistenten Dr. Thomas Steffen zusammenzubringen. Auf dieser Insel verbringen aber bereits der passionierte Angler Michael Lutz und dessen etwas vernachlässigte Verehrerin Barbara Holstein ihre Ferien.

Michael bittet den Sänger Bob Stuart, zusammen mit seiner Band in deren Gespensterkostümen die lästigen Neuankömmlinge wieder zu vertreiben. Dazu kommt es jedoch nicht mehr, da im Auftrag Ginas, der Frau des örtlichen Polizeichefs, richtige Gangster bei den Touristen erscheinen und schließlich deren Schlauchboot zerstechen. So sind nun die Urlauber wohl oder übel aufeinander angewiesen, und die Paare finden endlich zueinander.

Schlager

Weiteres

Bei dem Film handelt es sich um eine Neuverfilmung des Films Die Leute mit dem Sonnenstich von 1936, der wiederum um eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Horst Biernath ist. Die Drehbuchautoren Johannes Kai und Hugo Wiener verlegten die Handlung für das Remake nach Italien. Beim Schauplatz des ersten Films handelte es sich noch um eine Donauinsel.[1]

Die Dreharbeiten im Juli 1962 fanden aber nicht in Italien, sondern im damals jugoslawischen Rovinj an der Adriaküste statt. Letztlich änderte man den Filmtitel nach dem damals aktuellen und erfolgreichen Schlager Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett, der in der Rahmenhandlung des Films Verwendung fand und im Herbst 1962 bis auf Platz 3 der deutschen Singlecharts stieg. Am 19. Oktober 1962 kam der Film zur Uraufführung.

Kritiken

  • Unterhaltung auf unterstem Niveau, die auch durch ein paar platte Schlager nicht zu retten ist. (Wertung: 1 von 4 möglichen Sternen = „schwach“) - Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 620/621
  • Einfältig-läppisches Lustspiel mit gelegentlichen Erhardt-Einlagen. (TV Spielfilm)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung: Die Leute mit dem Sonnenstich. Stand 19. März 2012.