Preitenegg

Preitenegg
Wappen von Preitenegg
Preitenegg (Österreich)
Preitenegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Kärnten
Politischer Bezirk: Wolfsberg
Kfz-Kennzeichen: WO
Fläche: 68,36 km²
Koordinaten: 46° 56′ N, 14° 55′ O46.94027777777814.9216666666671078Koordinaten: 46° 56′ 25″ N, 14° 55′ 18″ O
Höhe: 1078 m ü. A.
Einwohner: 999 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 14,61 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9451
Vorwahl: 04354
Gemeindekennziffer: 2 09 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Nr. 5, 9451 Preitenegg
Website: www.preitenegg.at
Politik
Bürgermeister: Franz Kogler (ÖVP)
Gemeinderat: (2009)
(15 Mitglieder)
9 ÖVP, 4 SPÖ, 2 FPK
Lage der Gemeinde Preitenegg im Bezirk Wolfsberg
Bad St. Leonhard im Lavanttal Frantschach-Sankt Gertraud Lavamünd Preitenegg Reichenfels Sankt Andrä Sankt Georgen im Lavanttal Wolfsberg Sankt Paul im LavanttalLage der Gemeinde Preitenegg im Bezirk Wolfsberg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Pfarrkirche St Nikolaus

Preitenegg ist eine Gemeinde mit 999 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Wolfsberg in Kärnten.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Geographische Lage

Das Gemeindegebiet liegt im oberen Lavanttal an den Hängen der Packalpe und Koralpe in überwiegend gebirgigem Gelände. Der Packsattel (1169 m), die Hebalm und die See Eben markieren auch die Grenze zur Steiermark.

Gemeindegliederung

Alle sechs Ortschaften der Gemeinde sind zugleich Katastralgemeinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand 2001):

  • Kleinpreitenegg (61)
  • Oberauerling (73)
  • Oberpreitenegg (163)
  • Preitenegg (306)
  • Unterauerling (149)
  • Unterpreitenegg (377)

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung betraf 1288 die Kirche Hl. Nikolaus. Das Patronat hatte das Bistum Lavant. Die Vogtei wurde von der Herrschaft Waldenstein ausgeübt. Eine eigene Pfarre erhielt Preitenegg erst im 15. Jahrhundert.

Die Gemeinde war immer durch den Verkehr geprägt, da sie an einem wichtigen Alpenübergang, dem Packsattel, liegt. Diese Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz bzw. Italien und Wien/Ostmitteleuropa war bis ins 18. Jahrhundert nur ein Saumweg, dann eine einfache Fahrstraße und wurde schließlich zwischen 1930 und 1936 zur Packer Bundesstraße ausgebaut. Seit der Fertigstellung der weiter nördlich verlaufenden Süd Autobahn (A 2) in den 1980er Jahren ist der Ort Preitenegg vom Verkehr entlastet.

Bevölkerung

Laut Volkszählung 2001 hat Preitenegg 1.129 Einwohner, davon sind 99,1 % österreichische Staatsbürger. 96,9 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen und 1,6 % zur evangelischen Kirche. 1,3 % der Bevölkerung ist ohne religiöses Bekenntnis.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Von wirtschaftlicher Bedeutung sind insbesondere Forstwirtschaft, Holzverarbeitung und Sommertourismus.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl 2009 wie folgt zusammen:[1]

Direkt gewählter Bürgermeister ist Franz Kogler (ÖVP).[2]

Wappen

Im Wappen von Preitenegg spiegelt der grüne Schildgrund den land- und forstwirtschaftlichen Charakter der Gemeinde wider, der mit drei schwarzen Fäden belegte goldenen Linkspfahl symbolisiert in stilisierter Form die Autobahn, Bischofsstab und die drei Kugeln verweisen auf den Pfarrpatron St. Nikolaus.

Wappen und Fahne wurden der Gemeinde am 2. März 2004 verliehen. Die Fahne ist Gold-Grün mit eingearbeitetem Wappen.

Persönlichkeiten

  • Im Ortsteil Oberpreitenegg befindet sich der Berghof der Familie Schell; Maria Schell (am 26. April 2005 hier verstorben) und ihr jüngerer Bruder Maximilian Schell haben hier einen Teil ihrer Kindheit verbracht, bevor sie Weltstars in den Bereichen Film und Theater wurden.
  • Anton Kreuzer (* 14. Juni 1932 in Unterpreitenegg) ist ein österreichischer Publizist.
  • Maximilian Schell (* 1930), Schauspieler, Oscarpreisträger, Regisseur und Produzent, Verleihung der Ehrenbürgerschaft 2005.

Literatur

  • Anton Kreuzer: Die Schuchzentrale, Kreuzer Buch, Klagenfurt 2006, Einigkeitsstraße 3, 9020 Klagenfurt
  • Anton Kreuzer: Wo die Sonnentage süße Würze kochen - Das Lavanttaler Bergdorf Preitenegg. Kreuzer Buch, Klagenfurt am Wörthersee 2011, Einigkeitsstraße 3, 9020 Klagenfurt

Einzelnachweise

  1. Amt der Kärntner Landesregierung, abgerufen 17. März 2009.
  2. Amt der Kärntner Landesregierung, abgerufen 17. März 2009.

Weblinks