Rabensburg

Rabensburg
Wappen von Rabensburg
Rabensburg (Österreich)
Rabensburg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mistelbach
Kfz-Kennzeichen: MI
Fläche: 20,14 km²
Koordinaten: 48° 39′ N, 16° 54′ O48.64611111111116.903333333333168Koordinaten: 48° 38′ 46″ N, 16° 54′ 12″ O
Höhe: 168 m ü. A.
Einwohner: 1.118 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 55,51 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2274
Vorwahl: 02535
Gemeindekennziffer: 3 16 45
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 24
2274 Rabensburg
Website: www.rabensburg.at
Politik
Bürgermeister: Wolfram Erasim (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
15 SPÖ, 4 ÖVP
Lage der Marktgemeinde Rabensburg im Bezirk Mistelbach
Altlichtenwarth Asparn an der Zaya Bernhardsthal Bockfließ Drasenhofen Falkenstein Fallbach Gaubitsch Gaweinstal Gnadendorf Großengersdorf Großebersdorf Großharras Großkrut Hausbrunn Herrnbaumgarten Hochleithen Kreuttal Kreuzstetten Laa an der Thaya Ladendorf Mistelbach Neudorf bei Staatz Niederleis Ottenthal Pillichsdorf Poysdorf Rabensburg Schrattenberg Staatz Stronsdorf Ulrichskirchen-Schleinbach Unterstinkenbrunn Wildendürnbach Wilfersdorf (Niederösterreich) Wolkersdorf im Weinviertel NiederösterreichLage der Gemeinde Rabensburg im Bezirk Mistelbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Rabensburg ist eine Marktgemeinde mit 1118 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Rabensburg liegt im Weinviertel an der Staatsgrenze zu Tschechien, die vom Fluss Thaya gebildet wird. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 20,08 Quadratkilometer. 4,23 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Rabensburg.

Geschichte

Das Gebiet von Rabensburg war bereits in der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Hallstattzeit besiedelt. In der Flur Tiergartenlehen sind drei hallstattzeitliche Hügelgräber erhalten.[1]

Rabensburg wurde urkundlich erstmals 1255 erwähnt. König Johann von Böhmen eroberte den Ort 1328. Nach den Kuenringern und Zelkingern erhielten 1385 die Liechtensteiner die Herrschaft. Rabensburg wurde 1414 zum Markt erhoben, 1835 wurde das Marktrecht erneuert. Vor allem Ende des 17. Jahrhunderts und Anfang des 18. Jahrhunderts fanden bei Rabensburg zahlreiche Grenzkämpfe statt.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1102 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1140 Einwohner, 1981 1273 und im Jahr 1971 1503 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Wolfram Erasim, Amtsleiter Christa Tucek. Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 4, SPÖ 15, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Das mittelalterliche Schloss Rabensburg wurde im 17. Jahrhundert ausgebaut. Es ist nur von außen zu besichtigen. Die der Heiligen Helena geweihte römisch-katholische Pfarrkirche Rabensburg wurde im Spätbarock errichtet. Das Museum Rabensburg ist im denkmalgeschützten ehemaligen Pfarrhof untergebracht.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 21, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 20. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 421. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 39,05 Prozent.

Rabenburg liegt an der Nordbahn und an der Bernstein Straße.

Persönlichkeiten

  • Josef Buchta (* 1948), Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes

Weblinks

 Commons: Rabensburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. DEHIO Niederösterreich nördlich der Donau. Schroll, Wien 1990, ISBN 3-7031-0652-2, S. 932–934.