Gnadendorf

Gnadendorf
Wappen von Gnadendorf
Gnadendorf (Österreich)
Gnadendorf
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mistelbach
Kfz-Kennzeichen: MI
Fläche: 48,32 km²
Koordinaten: 48° 37′ N, 16° 24′ O48.61583333333316.397222222222272Koordinaten: 48° 36′ 57″ N, 16° 23′ 50″ O
Höhe: 272 m ü. A.
Einwohner: 1.144 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 23,68 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2152
Vorwahl: 02525
Gemeindekennziffer: 3 16 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Gnadendorf 15
Website: www.gnadendorf.at
Politik
Bürgermeister: Franz Schmidt (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
16 ÖVP, 3 SPÖ
Lage der Gemeinde Gnadendorf im Bezirk Mistelbach
Altlichtenwarth Asparn an der Zaya Bernhardsthal Bockfließ Drasenhofen Falkenstein Fallbach Gaubitsch Gaweinstal Gnadendorf Großengersdorf Großebersdorf Großharras Großkrut Hausbrunn Herrnbaumgarten Hochleithen Kreuttal Kreuzstetten Laa an der Thaya Ladendorf Mistelbach Neudorf bei Staatz Niederleis Ottenthal Pillichsdorf Poysdorf Rabensburg Schrattenberg Staatz Stronsdorf Ulrichskirchen-Schleinbach Unterstinkenbrunn Wildendürnbach Wilfersdorf (Niederösterreich) Wolkersdorf im Weinviertel NiederösterreichLage der Gemeinde Gnadendorf im Bezirk Mistelbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Gnadendorf ist eine Gemeinde mit 1144 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gnadendorf liegt im Tal der Zaya am Nordrand der Leiser Berge im Weinviertel in Niederösterreich, rund 15 km westlich von Mistelbach. Die Fläche der Gemeinde umfasst 48,25 Quadratkilometer. 32,95 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Im Gemeindegebiet liegt der Gipfel des 491 m hohen Buschbergs, der höchsten Erhebung des Weinviertels, der durch die darauf errichtete Radarstation weithin leicht erkennbar ist.

Katastralgemeinden sind Eichenbrunn, Gnadendorf, Ödenkirchenwald, Pyhra, Röhrabrunn, Wenzersdorf, Zwentendorf.

Geschichte

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

2000 wurde in Gnadendorf das Grab eines etwa 14- bis 18-jährigen frühungarischen Reiterkriegers entdeckt und ausgegraben. Zwei Radiokohlenstoffdatierungen datieren die Bestattung um das Jahr 1000.

Eichenbrunn

Am 14. August 2006 erfolgte der Spatenstich für die Umfahrung von Eichenbrunn durch die Laaer Straße. Nach einjähriger Bauzeit wurde sie am 20. September 2007 eröffnet.

Am 11.Jänner 2009 fand das erste Eichenbrunner Christbaumweitwerfen statt.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.175 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.203 Einwohner, 1981 1.230 und im Jahr 1971 1.401 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Franz Schmidt, Amtsleiter Richard Pelzelmayer.

Im Gemeinderat gibt es bei insgesamt 19 Sitzen nach der Gemeinderatswahl vom 14. März 2010 folgende Mandatsverteilung: ÖVP 16, SPÖ drei, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 42, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 114. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 509. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 44,34 Prozent.

Literatur

  • Falko Daim (Hrsg.): Heldengrab im Niemandsland. Ein frühungarischer Reiter aus Niederösterreich (Mosaiksteine Band 2), Verlag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz, Mainz 2006, ISBN 978-3-7954-1964-6

Weblinks

 Commons: Gnadendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise