Randegg

Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Randegg (Begriffsklärung) aufgeführt.
Randegg
Wappen von Randegg
Randegg (Österreich)
Randegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 51,82 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 14° 58′ O48.01111111111114.972777777778366Koordinaten: 48° 0′ 40″ N, 14° 58′ 22″ O
Höhe: 366 m ü. A.
Einwohner: 1.917 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 36,99 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3263
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Randegg 22
3263 Randegg
Website: www.randegg.at
Politik
Bürgermeister: Claudia Fuchsluger (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(19 Mitglieder)
14 ÖVP, 3 DENBGM, 2 SPÖ
Lage der Marktgemeinde Randegg im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing NiederösterreichLage der Gemeinde Randegg im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Randegg ist eine Marktgemeinde mit 1917 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Randegg liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 51,87 Quadratkilometer. 38,87 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Geschichte

Noch vor der römischen Besatzung war Randegg schon als keltische Siedlung rand-e-ack bekannt. Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Randegg war ab Ende des 10. Jahrhunderts Lehen der Bischöfe von Freising. Die spätgotische Pfarrkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs. 1848 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1965 wurde die Gemeinden Franzenreith, Hochkoglberg, Perwarth und Puchberg bei Randegg zu Randegg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1934 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1872 Einwohner, 1981 1842 und im Jahr 1971 1837 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Meridianstein: Unweit von Randegg - in der Nachbargemeinde Gresten-Land - schneidet sich der 15. östl. Längengrad mit dem 48. nördl. Breitengrad. An dieser Stelle ist ein Meridianstein errichtet.
  • Radweg/Kräutergarten

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 54, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 182. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 898. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,93 Prozent.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
71,46 %
(+8,05 %p)
16,92 %
(n. k.)
11,62 %
(-3,06 %p)
keine
(-21,91 %p)
DENBGM Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Kürzel
Sonst.
2005

2010


Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Claudia Fuchsluger, Vizebürgermeister ist Josef Tatzreither.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 12, die SPÖ 3 und die Liste Dallhammer 4 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 gewann die ÖVP zwei Sitze, die SPÖ verlor einen Sitz und die Liste Dallhammer schied aus dem Gemeinderat. Neu eingezogen mit drei Mandaten ist die Liste Das echt notwendige bürgerliche Gemeindemodell (DENBGM).[1]

Einzelnachweise

  1. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010

Weblinks

 Commons: Randegg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien