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vom 03.06.2017, aktuelle Version,

Randegg

Randegg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Randegg
Randegg (Österreich)
Randegg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 51,82 km²
Koordinaten: 48° 1′ N, 14° 58′ O
Höhe: 366 m ü. A.
Einwohner: 1.912 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 37 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3263
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 09
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Randegg 22
3263 Randegg
Website: www.randegg.at
Politik
Bürgermeister: Claudia Fuchsluger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
15
3
1
15  3  1 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Randegg im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing Niederösterreich Lage der Gemeinde Randegg im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Randegg ist eine Marktgemeinde mit 1912 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie

Randegg liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 51,87 Quadratkilometer. 38,87 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Franzenreith (106)
  • Graben (54)
  • Hinterleiten (111)
  • Hochkoglberg (147)
  • Mitterberg (131)
  • Perwarth (419)
  • Puchberg bei Randegg (261)
  • Randegg (342)
  • Schliefau (195)
  • Steinholz (151)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Franzenreith, Hochkoglberg, Perwarth, Puchberg bei Randegg, Randegg und Steinholz.

Geschichte

Randegg 1701 auf einem Gemälde im Fürstengang Freising

Noch vor der römischen Besatzung war Randegg schon als keltische Siedlung rand-e-ack bekannt. Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Randegg war ab Ende des 10. Jahrhunderts Lehen der Bischöfe von Freising. Die spätgotische Pfarrkirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. 1848 entstand die heutige politische Gemeinde.

Am 15. April 1945 wurden in Randegg 100 jüdische Zwangsarbeiter durch Mitglieder der SS und der Hitlerjugend ermordet. Zur Erinnerung wurde 1980 ein Gedenkstein mit der Inschrift "Zum Gedenken der 100 KZ-Opfer im April 1945" errichtet.[2][3]

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1965 wurden die Gemeinden Franzenreith, Hochkoglberg, Perwarth und Puchberg bei Randegg zu Randegg eingemeindet.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1934 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1872 Einwohner, 1981 1842 und im Jahr 1971 1837 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Meridianstein: Unweit von Randegg - in der Nachbargemeinde Gresten-Land - schneidet sich der 15. östl. Längengrad mit dem 48. nördl. Breitengrad. An dieser Stelle ist ein Meridianstein errichtet.
  • Radweg/Kräutergarten
  • Experimentelle, zusammen mit der Partnergemeinde Randegg (Gottmadingen)

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 54, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 182. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 898. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,93 Prozent.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
76,34  %
(+4,88 %p)
16,90  %
(+5,28 %p)
6,76  %
(n. k.)
keine
(-16,92 %p)
Sonst.
2010



2015



Der Gemeinderat hat 19 Sitze, Bürgermeisterin der Marktgemeinde ist Claudia Fuchsluger, Vizebürgermeister ist Josef Tatzreither.

Bei der Gemeinderatswahl 2010 erreichte die ÖVP 14, die SPÖ 2 und die Das echt notwendige bürgerliche Gemeindemodell (DENBGM) 3 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2015 gewann die ÖVP einen Sitz, die SPÖ gewann einen Sitz, neu eingezogen mit einem Mandaten ist die FPÖ und sonstige Listen sind nicht angetreten.

Ehrenbürger

  • Altbürgermeister Engelbert Wieser

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. Klaus-Dieter Mulley: Nationalsozialismus im politischen Bezirk Scheibbs 1930-1945(= Heimatkunde des Bezirkes Scheibbs 8). Scheibbs 1988.
  3. Heinz Arnberger / Claudia Kuretsidis-Haider (Hg.): Gedenken und Mahnen in Niederösterreich. Erinnerungszeichen zu Widerstand, Verfolgung, Exil und Befreiung. 2011.
  Commons: Randegg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien