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vom 02.06.2017, aktuelle Version,

Gresten

Gresten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gresten
Gresten (Österreich)
Gresten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 3,84 km²
Koordinaten: 47° 59′ N, 15° 1′ O
Höhe: 407 m ü. A.
Einwohner: 1.993 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 3264
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Badgasse 1
3264 Gresten
Website: www.gresten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Fahrnberger (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
9
10  9 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Gresten im Bezirk Scheibbs
Gaming Göstling an der Ybbs Gresten Gresten-Land Lunz am See Oberndorf an der Melk Puchenstuben Purgstall an der Erlauf Randegg Reinsberg (Niederösterreich) Scheibbs St. Anton an der Jeßnitz St. Georgen an der Leys Steinakirchen am Forst Wang Wieselburg Wieselburg-Land Wolfpassing Niederösterreich Lage der Gemeinde Gresten im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Gresten ist eine Marktgemeinde mit 1993 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

Geografie

Gresten liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen im Tal der Kleinen Erlauf 25 km flussaufwärts von Wieselburg. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 3,84 km², 20,2 % der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Gresten (1725)
  • Ybbsbachamt (276)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gresten und Ybbsbachamt.

Geschichte

Gresten

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Ort entstand um 1200 um die heutige Pfarrkirche St. Nikolaus. 1277 wird der Ort erstmals als Markt bezeichnet.

1924 wurde in Gresten von der Stadt Wien ein Umspannwerk errichtet, in dem die von den Kraftwerken Opponitz und Gaming (Niederösterreich) und vom Speicherkraftwerk Partenstein (Oberösterreich) kommenden Elektrizitätsleitungen vereint und weiter nach Wien geführt werden.

Am 19. April 1945 wurden 16 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter von der Waffen-SS in einem Wassergraben ermordet.[2]

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.946 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.889 Einwohner, 1981 1.823 und im Jahr 1971 1.639 Einwohner.

Politik

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Bahnhof Gresten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 110, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 19.

Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 888. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,32 Prozent.

Größter Arbeitgeber des Ortes ist die Firma Welser Profile.

Einkaufen

Lebensmittel gibt es bei Billa und Spar.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften
  2. 41 Tage - Kriegsende 1945 Österreichischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 10. Juli 2016.
  Commons: Gresten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien