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vom 23.11.2018, aktuelle Version,

Gresten

Marktgemeinde
Gresten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gresten
Gresten (Österreich)
Gresten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 3,84 km²
Koordinaten: 47° 59′ N, 15° 1′ O
Höhe: 407 m ü. A.
Einwohner: 1.987 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 3264
Vorwahl: 07487
Gemeindekennziffer: 3 20 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Badgasse 1
3264 Gresten
Website: www.gresten.gv.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Fahrnberger (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
10
9
10  9 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Gresten im Bezirk Scheibbs
GamingGöstling an der YbbsGrestenGresten-LandLunz am SeeOberndorf an der MelkPuchenstubenPurgstall an der ErlaufRandeggReinsberg (Niederösterreich)ScheibbsSt. Anton an der JeßnitzSt. Georgen an der LeysSteinakirchen am ForstWangWieselburgWieselburg-LandWolfpassingNiederösterreich Lage der Gemeinde Gresten im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Gresten ist eine Marktgemeinde mit 1987 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich in der Eisenwurzen.

Geografie

Gresten liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen im Tal der Kleinen Erlauf 25 km flussaufwärts von Wieselburg. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 3,84 km², 20,2 % der Fläche sind bewaldet. Gresten ist fast zur Gänze von Gresten-Land umschlossen. Einzig im Süden grenzt die Marktgemeinde an Gaming.

Die Gemeinde wird von 750 bis 950 m hohen Bergen umrandet, die sich jedoch alle auf dem Gemeindegebiet von Gresten-Land befinden.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Gresten (1695)
  • Ybbsbachamt (292)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Gresten und Ybbsbachamt.

Geschichte

Gresten

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Ort entstand um 1200 um die heutige Pfarrkirche St. Nikolaus. 1277 wird der Ort erstmals als Markt bezeichnet.

1924 wurde in Gresten von der Stadt Wien ein Umspannwerk errichtet, in dem die von den Kraftwerken Opponitz und Gaming (Niederösterreich) und vom Speicherkraftwerk Partenstein (Oberösterreich) kommenden Elektrizitätsleitungen vereint und weiter nach Wien geführt werden.

Am 19. April 1945 wurden 16 ungarisch-jüdische Zwangsarbeiter von der Waffen-SS in einem Wassergraben ermordet.[2]

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1.946 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1.889 Einwohner, 1981 1.823 und im Jahr 1971 1.639 Einwohner.

Politik

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Bahnhof Gresten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 110, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 19.

Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 888. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,32 Prozent.

Die Marktgemeinde ist seit der Ansiedlung der Firma Welser Profile, im Jahr 1972, ein bedeutender Industriestandort. Das Rollprofilierwerk, welches rund 950 Mitarbeiter zählt, wurde in den folgenden Jahren auf ca. 200 000 m² Betriebsfläche ausgebaut. Pro Jahr werden am Standort Gresten ca. 200.000 Tonnen Stahl verarbeitet. Auf dem Gemeindegebiet liegt die Endstation der Bahnlinie (Wieselburg-Gresten), die vor der Umspurung eine Zweiglinie der Mariazellerbahn war. Heute dient die Bahnlinie nur dem Güterverkehr, der Personenverkehr wurde mit der Umspurung beendet.

Einkaufen

In der Ortsmitte betreiben Spar und Billa Lebensmittelmärkte, sowie Bipa einen Drogeriemarkt. Regionale Erzeugnisse findet man in einem Biobauernladen.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. 41 Tage – Kriegsende 1945 Österreichischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 10. Juli 2016.
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