Robin Christian Andersen

Robin Christian Andersen (* 17. Juli 1890 in Wien; † 13. Januar 1969 ebenda) war ein österreichischer Maler.

Leben

Sein erster Lehrer war sein dänischer Vater Christian Georgius Andersen, anschließend besuchte er die Malschulen Scheffer und Bauer (Strehblow) in Wien. Seine Aufnahme in die Allgemeinen Malerschule der Wiener Kunstakademie, deren Rektor er später wurde, wurde 1907 nach einem Probezeichnen zunächst abgelehnt.

Andersen unternahm mit seinem einstigen Mitschüler und späteren Schwager Anton Faistauer und dem Maler Gustav Schütt Studienreisen zum Monte Verità von Ascona und nach Italien. Andersen war Mitglied der Neukunstgruppe in Wien, der auch Egon Schiele, Oskar Kokoschka, Anton Kolig und Anton Faistauer angehörten. 1918 wurde er Sekretär des "Sonderbundes" und im selben Jahr Mitglied der Salzburger Künstlervereinigung "Wassermann".

Er galt als Mitbegründer der Gobelin-Manufaktur in Wien und war Mitglied des Hagenbundes und der Wiener Secession. Andersen widmete sich insbesondere der Porträt-, Genre-, Landschafts- und Stilllebenmalerei.

1945 war er an der Wiener Akademie der bildenden Künste kurzzeitig Rektor und leitete bis 1965 eine Meisterklasse für Malerei. 1953 erhielt er den Würdigungspreis der Stadt Wien.

Einige seiner später bekannt gewordenen Studenten waren Ernst Fuchs, Arik Brauer, Giselbert Hoke, Kurt Absolon, Joannis Avramidis und Leopold Ganzer.

Weblinks