Strem (Fluss)

Strem
StrembachVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Burgenland (Österreich) und Komitat Vas (Ungarn)
Flusssystem Donau
Abfluss über Pinka → Raab → Donau → Schwarzes Meer
Quelle auf dem Gemeindegebiet von Markt Allhau im StandwaldVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehltVorlage:Infobox Fluss/QUELLHÖHE_fehlt
Mündung bei Magyarnádalja (westlich von Körmend) in die Pinka47.00132216.512848Koordinaten: 47° 0′ 5″ N, 16° 30′ 46″ O
47° 0′ 5″ N, 16° 30′ 46″ O47.00132216.512848
Vorlage:Infobox Fluss/MÜNDUNGSHÖHE_fehltVorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 56 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlenVorlage:Infobox Fluss/EINZUGSGEBIET_fehlt
Abfluss am Pegel HeiligenbrunnVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
1,3 m³/s
Rechte Nebenflüsse Zickenbach
Linke Nebenflüsse Dürre Bach, Güttenbach
Kleinstädte Güssing
Gemeinden Kemeten, Litzelsdorf, Ollersdorf, Stegersbach, Bocksdorf, Sankt Michael im Burgenland, Tobaj, Strem, HeiligenbrunnVorlage:Infobox Fluss/BILD_fehlt

Die Strem (ung. Strém, kroat. Štrim) ist ein rund 56 km langer Fluss im Südburgenland. Kurz vor ihrer Einmündung in die Pinka, deren größter Zufluss sie ist, quert die Strem die österreichisch-ungarische Staatsgrenze und fließt für eine nur kurze Strecke auf ungarischem Gebiet. Nur wenige Flusskilometer nach der Vereinigung mit der Strem mündet die Pinka in die Raab. Die Stremquelle liegt westlich von Oberwart, auf dem Gebiet der Gemeinde Markt Allhau. Der Name Strem dürfte slawischen Ursprungs sein und so viel wie „Arm“ oder „Faden“ bedeuten (slov. strémen).

Am 25 Juni 2009 hat ein Extremhochwasser an der Strem schwerste Schäden angerichtet. Besonders betroffen waren die Stadt Güssing sowie die Gemeinde Strem.

Hoch über dem unteren Stremtal erhebt sich Burg Güssing, die älteste Burganlage des Burgenlandes (aus dem Jahr 1157) und markantes Wahrzeichen der Region. Die unregulierten Altläufe von Strem und Pinka bilden auf ihren letzten Kilometern die Grenze zu Ungarn. Dieser, bei dem Dorf Luising gelegene Grenzabschnitt stellt eine Besonderheit dar, handelt es sich doch um den jüngsten Abschnitt der österreichischen Staatsgrenze. Die Katastralgemeinde Luising wurde erst am 10. Jänner 1923 Österreich angegliedert und nicht, wie das übrige Burgenland, schon im Jahr 1921.