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Deutsch Goritz#

Wappen von Deutsch Goritz
Wappen von Deutsch Goritz

Bundesland: Steiermark Deutsch Goritz, Steiermark
Bezirk: Südoststeiermark
Einwohner: 1.795 (Stand 2016)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 244 m
Fläche: 34,02 km²
Postleitzahl: 8483
Website: www.deutsch-goritz.at
Mit 1.1.2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform des Landes Steiermark die Gemeinde Deutsch Goritz mit
der Gemeinde Ratschendorf zusammengeschlossen. Die Gemeinde führt weiterhin den Namen Deutsch Goritz.


Die Gemeinde Deutsch Goritz (Bezirk Südoststeiermark) liegt am Gnasbach in der Südoststeiermark.

Die Gegend war bereits zur Römerzeit besiedelt; 1386 wurde Goritz das erste Mal urkundlich erwähnt. Im 14. Jahrhundert war Goritz im Besitz der Krabatsdorfer, eines in Grabersdorf ansässigen Adelsgeschlechts; von 1446 bis 1848 (Aufhebung der Grundherrschaften und Entstehung der Gemeinden) gehörte der Besitz der Pfarre Gnas.

Um die zwei Ortschaften mit dem Namen "Goritz" im Bezirk zu unterscheiden, wurde ab dem 19. Jahrhundert der Name "Deutsch-Goritz" - im Unterschied zu "Windisch-Goritz" (heute Goritz bei Radkersburg) - verwendet.

Ab 1959 wurde das Wasser aus einer Quelle, das die Bevölkerung schon seit Jahrhunderten als "Säuerling" nützte, auf Grund des hohen Mineralstoffgehalts als Heilwasser verkauft. Bei Gründung der Brunnenverwaltungsgesellschaft Kern & Co. tauchte der Name "Peterquelle" erstmals auf - seither hat sich das kleine Unternehmen zu einem steirischen Traditionsbetrieb entwickelt, das sich ausschließlich mit der Gewinnung, Abfüllung und dem Vertrieb von Mineral- und Quellwasser beschäftigt. (Die Fa. Peterquelle- Mineralwasser GesmbH & Co KG ist heute zu 100% im Besitz der Beteiligungsgesellschaft "Adventure".)

Die gewerblich-landwirtschaftliche Gemeinde Deutsch Goritz ist Mitglied der Region "Steirisches Vulkanland".

Sehenswert in der Gemeinde sind u.a.

  • Kapelle (1880) Pfarrkirche (1902) mit Fresken von Pater Reicht
  • mehrere Kapellen (18. und 19. Jh.)

Über 30 km markierte Wanderwege führen die Besucher durch eine reizvolle, waldreiche Hülgellandschaft; in zahlreichen Buschenschänken findet man Stärkung bei einer Brettljause und einheimischen Weinen.

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