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Freistadt#

Freistadt
Wappen von Freistadt

Bundesland: Oberösterreich Freistadt, Oberösterreich
Bezirk: Freistadt, Stadt
Einwohner: 7.775 (Stand 2017)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 560 m
Fläche: 12,88 km²
Postleitzahl: 4240
Website: www.freistadt.at


Freistadt, Oberösterreich
Freistadt.
© Copyright Österreichwerbung, Beckel, für AEIOU.

Freistadt ist der Hauptort des unteren Mühlviertels an der alten Salzstraße nach Böhmen.

In Freistadt befinden sich: Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice, Finanz- und Vermessungsamt, Tilly-Kaserne, Kfz-Überprüfungsstelle, Straßenmeisterei, Gebietskrankenkasse, Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer, Bezirksbauernkammer, Landeskrankenhaus, Sportflugplatz (in Hirschbach), Tierzuchthalle, Versuchsstation der Bundesanstalt für Pflanzenbau, Tagesheimstätte der Lebenshilfe, Schießstätte, Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium, Berufsschule für Baugewerbe, Handelsakademie, Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (privat), landwirtschaftliche Fachschule Brauerei und Limonadeerzeugung, Fleisch- und Wurstwaren-, Möbel-, Küchenmöbelfabrik, etwas Fremdenverkehr.

Freistadt ist eine spätmittelalterliche Altstadt, hat gut erhaltene Befestigungsanlagen (Graben, Zwinger, Linzer und Böhmertor, Dechanthofturm, Scheiblingturm) und stellt ein Musterbeispiel einer gegründeten Stadtanlage mit Rechteckplatz dar.

Sehenswert sind unter anderem:

  • Im Kern spätgotische Bürgerhäuser mit Arkadenhöfen und barocken Fassaden
  • Spätgotische Stadtpfarrkirche mit reichen Stern- und Schlingrippengewölben von M. Klayndl (1483-1501), 1520-22 zur 5-schiffigen Basilika umgebaut, 1690 von C. A. Carlone barockisiert und 1877 regotisiert
  • Gotische Liebfrauenkirche (ehemalige Spitalskirche) Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut, mit Glasmalereien um 1500
  • Ehemaliges landesfürstliches Schloss, stark veränderte mittelalterliche Anlage (Umbauten 1801-06, 1880) mit Mühlviertler Heimathaus (seit 1926)

Bis ins 18. Jahrhundert war Freistadt Mittelpunkt des Eisen- und Salzhandels zwischen Donauraum und Böhmen, im 19. Jahrhundert Station der (Pferde-)Eisenbahn Linz- Budweis.

Weiterführendes#

Literatur#

  • Österreichisches Städtebuch, Band I, Oberösterreich, 1968.

Weitere Information über Freistadt in Wikipedia