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Medizinische Universität Innsbruck#

Rektor: Univ.-Prof. Dr.med.univ. W. Wolfgang Fleischhacker#

Die Medizinische Universität Innsbruck wurde zwar - ebenso wie die Medizinische Universität Wien und die Medizinische Universität Graz - erst 2004 als eigenständige Universität gegründet und gehört damit zu den jüngsten Hochschulen in Österreich, kann aber trotzdem auf eine lange Tradition verweisen, da sie aus der bereits 1669 gegründeten Medizinischen Fakultät der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hervorging.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist mitrund 3.000 Studierenden die bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein.

Es werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

Seit Herbst 2011 bietet die Medizinische Universität Innsbruck exklusiv in Österreich das Bachelorstudium "Molekulare Medizin" an. Seit dem Wintersemester 2014/15 kann als weiterführende Ausbildung das Masterstudium "Molekulare Medizin" absolviert werden.

Die Räumlichkeiten für Lehre und Verwaltung an der Medizinischen Universität Innsbruck kommen unter ein gemeinsames Dach: das alte Gebäude in der Fritz-Pregl-Straße wird saniert und das neue Lehr- und Lerngebäudes wird 2019 fertiggestellt.

Die als "Universitätskliniken" bezeichneten Abteilungen der Universität befinden sich überwiegend im Landeskrankenhaus Innsbruck, wobei die Betriebsführung bei der landeseigenen Tirol Kliniken Ges.m.b.H. (vormals Tiroler Landeskrankenanstalten Ges.m.b.H, Tilak) liegt. Über das als Lehr- und Forschungskrankenhaus genutzte Landeskrankenhaus Innsbruck erfüllt das Personal der Medizinischen Universität Innsbruck auch eine wichtige Rolle in der medizinischen Versorgung der Tiroler Bevölkerung.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz.


Geschichte

Diese Forschungsstätte hat bereits lange Tradtion: 1562 wurde in Innsbruck von den Jesuiten ein Gymnasium errichtet; auf diesem aufbauend gründete Kaiser Leopold I. am 15. Oktober 1669 eine Universität (daher der Name "Leopold-Franzens-Universität"). Zur Sicherstellung der Finanzierung wurde eine Sondersteuer auf das Haller Salz - der "Haller Salzaufschlag" - eingehoben.

Die Medizinische Universität Innsbruck war eine der vier Gründungsfakultäten (Philosophie 1669, Juristische Fakultät 1670, Theologische Fakultät 1670, Medizinische Fakultät 1674) der Universität Innsbruck. In ihrer 350-jährigen Geschichte war sie stets eines der wichtigsten Aushängeschilder der Universität. So arbeiteten drei der insgesamt vier Nobelpreisträger der Innsbrucker Universität am Institut für Medizinische Chemie.

Die Organisationseinheiten gliedern sich in einen medizinisch-theoretischen Bereich, einen klinischen Bereich und in weitere (Service-) Einrichtungen.

Im Mai 2017 wählte der Universitätsrat der MUI Univ.-Prof. Dr. W. Wolfgang Fleischhacker einstimmig zum Rektor für die Funktionsperiode 01.10.2017 bis 30.09.2021.

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