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vom 21.12.2016, aktuelle Version,

Alpenverein Edelweiss

Alpenverein Edelweiss
Name Alpenverein Edelweiss – Zweig des Oesterreichischen Alpenvereins
Gegründet 1946
Vereinssitz Walfischgasse 12, 1010 Wien
Mitglieder 40.236 (2012)
Vorsitzender Bernhard Stummer
Homepage www.alpenverein-edelweiss.at

Der Alpenverein Edelweiss, mit vollständigem Namen Alpenverein Edelweiss – Zweig des Oesterreichischen Alpenvereins,[1][2] ist ein Wiener Zweigverein des Oesterreichischen Alpenvereins (OeAV) und ist 2012 die größte Sektion des Alpenvereins mit über 40.000 Mitgliedern.

Geschichte

1946 wurde der Alpenverein Edelweiss als Sektion des Oesterreichischen Alpenvereins gegründet. Die Sektion selbst besaß bei ihrer Gründung 1946 keine eigenen Hütten. Erst 1954 wurde die erste Hütte in Betrieb genommen, die Tappenkarseehütte in den Radstädter Tauern. Die zweite Hütte, das von der Stuhlecker Sektion übernommene Alois-Günther-Haus am Stuhleck-Gipfel in der Steiermark, konnte 1964 in Betrieb genommen werden. 2012 ist das Haus mit dem OeAV-Umweltgütesiegel ausgezeichnet worden. Seit 1960 gehört die Edelweisshütte dem Verein. 1967 erwarb man die Bohemiahütte von der Sektion Prag des Deutschen Alpenvereins und errichtete 1969 ein Hauptgebäude inkl. Verbindungsgang zur Bohemiahütte. Benannt wurde das Haus, das heute als Skihotel geführt wird und mitten in der Tauernrunde zwischen Edelweiss- und Plattenkarbahn liegt, nach dem damaligen Vorsitzenden Rudolf Wismeyer. Das Wismeyerhaus wurde im Jahr 2011 mit dem OeAV-Umweltgütesiegel und 2012 mit dem Umweltzeichen für Tourismusbetriebe vom Umweltministerium ausgezeichnet.[3] 1986 kam das Albert-Biwak in der Schmalzscharte am Tauern-Höhenweg in Salzburg hinzu.[4]

Als die Sektion „Wiener Lehrer“ nach ihrer Auflösung 2009 vom Alpenverein Edelweiss aufgenommen wurde und als Gruppe innerhalb der Sektion Edelweiss weiter besteht, ging deren Hüttenbesitz zur Sektion Edelweiss über. Die Adolf-Noßberger-Hütte (Nationalpark Hohe Tauern, Kärnten, 2488 m), die Hochschoberhütte (Nationalpark Hohe Tauern, Osttirol, 2322 m), beide ausgezeichnet mit dem OeAV-Umweltgütesiegel, und das Hinteralmhaus in den Mürzsteger Alpen/Steiermark, das ab 2013 als Selbstversorgerhütte geführt wird, sind jetzt im Besitz des Alpenvereins Edelweiss, der damit auch familiengeeignete Hochgebirgshütten besitzt.

Weitere Einrichtungen

Der Alpenverein Edelweiss führt außerdem ein Reisebüro, welches Pauschalreisen vermarktet.[10]

Einzelnachweise

  1. Vereinsregisterauszug. Bundesministerium für Inneres, abgerufen am 15. November 2013 (ZVR-Nr. 689913046).
  2. Alpenverein Edelweiss (Hrsg.): Statuten. 2012 (PDF-Datei; 95 kB [abgerufen am 15. November 2013]).
  3. http://www.wismeyerhaus.at
  4. http://www.alpenverein.at/huettenHome/DE/huetteSektion.php?sektionNr=104&navid=58
  5. http://www.edelweiss-center.at
  6. http://www.oeav-events.at/flakturm
  7. http://www.diekletterei.at
  8. http://paddelklub.factlink.net/p/2533
  9. http://www.edelweiss-jugend.at
  10. http://www.weltbewegend.at