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vom 20.01.2019, aktuelle Version,

Brand (Vorarlberg)

Brand
Wappen Österreichkarte
Wappen von Brand
Brand (Vorarlberg) (Österreich)
Brand (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bludenz
Kfz-Kennzeichen: BZ
Fläche: 40,29 km²
Koordinaten: 47° 6′ N,  44′ O
Höhe: 1036 m ü. A.
Einwohner: 719 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 18 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6708
Vorwahl: 05559
Gemeindekennziffer: 8 01 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Brand 230
6708 Brand
Website: www.gemeinde-brand.at/
Politik
Bürgermeister: Michael Domig
Gemeindevertretung: (2015)
(12 Mitglieder)

7 Freie Wählerliste Brand
3 Einfach Brandner
2 Mitanand für Brand

Lage von Brand im Bezirk Bludenz
BartholomäbergBlonsBludenzBludeschBrandBürsBürserbergDalaasFontanellaGaschurnInnerbrazKlösterleLechLorünsLudeschNenzingNüzidersRaggalSankt Anton im MontafonSankt GallenkirchSankt GeroldSchrunsSilbertalSonntagStallehrThüringenThüringerbergTschaggunsVandansVorarlberg Lage der Gemeinde Brand (Vorarlberg) im Bezirk Bludenz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Winterlicher Blick auf Brand
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Römisch-katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
Der historische Pfarrhof steht unter Denkmalschutz

Brand ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 719 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018).

Geografie

Brand liegt im Brandnertal, das zum österreichischen Rätikon gehört, auf 1.037 Metern Höhe an der Alvier. 28,7 Prozent der Fläche sind bewaldet, 20,6 Prozent der Fläche alpin. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Brand.

Geschichte

Im 14. Jahrhundert kam es zur Ansiedlung von zwölf Walserfamilien in dem vorher schon von Nenzing aus zur Almwirtschaft genutzten Hochtal. 1347 wurde der Ort das erste Mal urkundlich erwähnt. Anfangs war Brand der Gemeinde Bürs angegliedert und musste einmal jährlich einen Pachtzins abführen. Erst ab 1727 gab es eine eigene Pfarrei in Brand, in der damals etwa 200 Menschen lebten.

Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und vom vorderösterreichischen Freiburg im Breisgau aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts kam im Ort zunehmend Tourismus auf. Von 1951 an wurden diverse Bergbahnen und Skilifte errichtet – zuletzt 2010 die Palüdbahn als Ersatz für die alte Sesselbahn in Form einer Einseilumlaufbahn.

Bevölkerungsentwicklung

Ende 2002 lag der Ausländeranteil bei 25,8 Prozent.

Politik

Die Gemeindevertretung besteht aus 12 Mitgliedern, von denen nach der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2015 7 der Freien Wählerliste Brand, 3 der Liste „Einfach Brandner“ und 2 der Liste „Mitanand für Brand“ entstammen. Bürgermeister ist Michael Domig von der Freien Wählerliste Brand. Er wurde in der Direktwahl 2015 mit 83,37 Prozent der Stimmen als einziger zur Wahl stehender Kandidat im Amt bestätigt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wappen

Blasonierung: In Silber und Rot durch linksschrägen fünffachen Flammenschnitt geteilt.

Wirtschaft und Infrastruktur

Am Ort gab es im Jahr 2003 27 Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 291 Beschäftigten und 24 Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 388. Tourismus und Fremdenverkehr sind wichtig. Im Tourismusjahr 2001/2002 gab es insgesamt 212.248 Übernachtungen.

Das Skigebiet des Ortes erhielt vor wenigen Jahren durch den Zusammenschluss mit dem Skigebiet der Nachbargemeinde Bürserberg eine erhebliche Aufwertung. Für den Sommertourismus ist vor allem der Lünersee talaufwärts interessant.

Außerdem gibt es eine Trainingsschanzenanlage, die heute aber verfallen ist.

Bildung

Eine Spielgruppe, ein Kindergarten und eine zweiklassige Volksschule befinden sich gemeinsam mit der Musikschule Brandnertal im Gebäude "zemmako".[1]


Söhne und Töchter der Gemeinde

  Commons: Brand (Vorarlberg)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Elke Kager- Meyer: Ein Haus für Kinder. In: Vorarlberg Online. 14. Juni 2015, abgerufen am 24. November 2018.