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vom 08.09.2017, aktuelle Version,

Brentenköpfe

Brentenköpfe
Höhe 3019 m ü. A.
Lage Kärnten, Österreich
Gebirge Schobergruppe
Koordinaten 46° 59′ 10″ N, 12° 47′ 24″ O
Brentenköpfe (Kärnten)
Brentenköpfe
Gestein Glimmerschiefer bis Paragneis
Erstbesteigung Ludwig Purtscheller (1890)
Normalweg aus der Brentenscharte über das Innerkarund den Südwestrücken (III).

Die Brentenköpfe sind ein 3019 m ü. A.[1] hoher Doppelgipfel der Schobergruppe in Kärnten. Der höhere Südgipfel wurde erstmals am 2. August 1890 von Ludwig Purtscheller bestiegen, der Nordgipfel im August 1923 von L. Patera.

Lage

Die Brentenköpfe liegen im nördlichen Zentrum der Schobergruppe an der Grenze zwischen den Gemeinden Heiligenblut am Großglockner im Westen und Großkirchheim im Osten. Der Doppelgipfel besteht aus dem Haupt- oder Südgipfel und dem etwas niedrigeren Nordgipfel (3008 m ü. A.)[2]. Nordöstlich der Brentenköpfe befindet sich das Hohe Beil (3126 m ü. A.), von dem der Nordostgrat des Nordgipfels der Brentenköpfe durch eine unbenannte Scharte (2883 m ü. A.) getrennt wird. Der Südostgrat des Südgipfels zieht sich langgezogen hinab bis in die Nähe der im Tal des Gradenbach liegenden Gradenalm. Der wesentlich kürzere Südwestgrat des Südgipfels verläuft zur Brentenscharte (2841 m ü. A.), die den Übergang zum Kögele markiert. Der langgezogene Nordwestgrat zieht sich wiederum bis zum Mitterseekamp (2638 m ü. A.). Östlich der Brentenköpfe liegt das Außerkar, südlich das Innerkar, in denen die gleichnamigen Gewässer Außerkarbach und Innerkarbach entspringen. Nordwestlich liegen die Langtalseen. Nächstgelegener alpiner Stützpunkt ist die Elberfelder Hütte im Westen.

Aufstiegsmöglichkeiten

Der Normalweg auf die Brentenköpfe führt von der Elberfelder Hütte zunächst markiert zum Hinteren Langtalsee und danach weglos in das Kar zwischen den Südostgraten von Hinterseekamp und Mitterseekamp über Geröll zur Brentenscharte. Da die Gratfelsen im Bereich der Scharte brüchig sind, werden diese in der Folge am obersten Karboden des Innerkars umgangen. Der Schlussanstieg erfolgt schließlich über den Südostrücken der Brentenköpfe in Kletterei (III).

Einzelnachweise

  1. lt. ÖK 50
  2. lt. AV-Führer

Literatur