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vom 07.09.2017, aktuelle Version,

Elberfelder Hütte

Elberfelder Hütte
DAV-Hütte Kategorie I
Elberfelder Hütte
Lage Hinteres Gößnitztal; Kärnten, Österreich; Talort: Heiligenblut
Gebirgsgruppe Schobergruppe
Geographische Lage: 46° 58′ 40″ N, 12° 45′ 37″ O
Höhenlage 2346 m ü. A.
Elberfelder Hütte (Kärnten)
Elberfelder Hütte
Besitzer Sektion Elberfeld
Erbaut 1928
Bautyp Hütte
Übliche Öffnungszeiten Mitte Juni bis Mitte September
Beherbergung 12 Betten, 44 Lager, 5 Notlager
Winterraum 5 Lager
Weblink elberfelderhuette.com
Hüttenverzeichnis ÖAV DAV

Die Elberfelder Hütte ist ein alpine Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins in der Schobergruppe in den Österreichischen Alpen.

Das Schutzhaus liegt in 2346 m Höhe im hinteren Gößnitztal und wird von Ende Juni bis Mitte September bewirtschaftet. Die Hütte befindet sich im Arbeitsgebiet der Sektion Wuppertal des Deutschen Alpenvereins. Die Sektionen Siegburg und Recklinghausen sind ebenfalls am Betrieb des Hauses beteiligt.

Geschichte

Die Elberfelder Hütte wurde im Jahr 1928 erbaut. In den Jahren 1982 und 1983 wurde die Hütte bedingt durch einen Lawinenschaden renoviert und erweitert. 2005 fanden Ausbesserungsarbeiten an der Fassade und dem Dach statt.[1] Die Hütte verfügt über ein eigenes Wasserkraftwerk zur Energieversorgung und wird ausschließlich per Hubschrauber versorgt.

Benannt ist das Haus nach dem Wuppertaler Stadtteil Elberfeld.

Zustiege

  • Von Heiligenblut aus über den Elberfelder Weg durch das Gößnitztal in 4 bis 5 Stunden
  • Von Heiligenblut über die Langtalseen in 6 Stunden
  • Über die Lienzer Hütte und die Gößnitzscharte: Gehzeit 4 Stunden

Sämtliche Zeitangaben beziehen sich auf die reine Gehzeit ohne Pausen und Verzögerungen.

Touren

Gipfeltouren

  • Roter Knopf, 3281 m ü. A. Auf den zweithöchsten Gipfel der Schobergruppe in 3½ Stunden.
  • Böses Weibl, 3119 m ü. A. Über den Wiener Höhenweg in 3 Stunden.
  • Kreuzkopf, 3103 m ü. A. Gehzeit 2½ Stunden.
  • Glödis, 3206 m ü. A. Gehzeit: 5½ Stunden.
  • Hoher Bretterkopf, 3078 m ü. A.

Übergänge

Die Elberfelder Hütte liegt am Wiener Höhenweg, der vom Iselsberg zum Glocknerhaus führt. Die benachbart gelegenen Hütten sind wie folgt erreichbar:

  • Zur Adolf-Noßberger-Hütte führt ein Übergang im Rahmen des Wiener Höhenwegs über die Hornscharte (2958 m ü. A.), der 5 Stunden Gehzeit in Anspruch nimmt.
  • Der kürzere Übergang zur Noßbergerhütte über die Klammerscharte ist nur bei guten Schneeverhältnissen ratsam. Ab Mitte Juli ist er meist aufgrund großer Steinschlaggefahr und Ausapperung gefährlich und nicht empfehlenswert.
  • Ebenfalls über den Wiener Höhenweg ist die Glorerhütte in der Glocknergruppe in 5–6 Stunden über den Kesselkeessattel und das Peischlachtörl erreichbar.
  • Über die südlich der Hütte gelegene Gößnitzscharte (2737 m ü. A.) zur Lienzer Hütte in 3–4 Stunden.
  • Über das Leibniztörl (2591 m ü. A.) in 7 Stunden zur Hochschoberhütte.

Sonstiges

Am 8. September 2016 kurz nach dem Start zum Rückflug von einem Versorgungsflug zur Elberfelder Hütte stürzte der Pilot Hannes Arch mit seinem Helikopter ab und starb. Der spontan mitfliegende Hüttenwart wurde verletzt geborgen.[2]

Literatur

  • Alpenvereinskarte 41 Schobergruppe. Deutscher Alpenverein, München 2005.

Einzelnachweise

  1. [//de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Defekte_Weblinks&dwl=http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=11&_article_id=479 Seite nicht mehr abrufbar], Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.alpenverein.de[http://timetravel.mementoweb.org/list/2010/http://www.alpenverein.de/template_loader.php?tplpage_id=11&_article_id=479]
  2. Hannes Arch: Suche nach Absturzursache. In: ORF, 9. September 2016.