unbekannter Gast
vom 28.05.2017, aktuelle Version,

Dachverband Salzburger Kulturstätten

Vorlage:Infobox Verband/Wartung/Logo fehlt

Dachverband Salzburger Kulturstätten
Rechtsform Verein
Sitz Salzburg
Gründung 1989
Ort Salzburg
Vorstand Karl Zechenter (Vorsitzender), Cornelia Anhaus (Strv. Vorsitzende), Andrea Folie, Alf Altendorf, Robert Wimmer, Elisabeth Schmirl[1]
Geschäftsführer Thomas Randisek
Ehemalige Vorstände Robert Wimmer, Tomas Friedmann, Ingeborg Proyer, Myrto Dimitriadou, Gerhard Wohlzog, Michael Bilic
Mitglieder 75
Mitarbeiter 1
Organisationstyp Interessenvertretung
Website kultur.or.at

Der Dachverband Salzburger Kulturstätten - organisiert als gemeinnütziger Verein - ist das Netzwerk und die kulturpolitische Interessenvertretung der »freien« zeitgenössischen und autonomen Kulturarbeit im Land Salzburg.

Geschichte und Organisation

Der Dachverband wurde 1989 in der Stadt Salzburg von Vertretern der autonomen Kulturstätten Das Kino, Elisabethbühne, Toihaus, Kleines Theater, ARGE Kulturgelände, Frauenkulturzentrum und Gegenlicht gegründet.

Erster Geschäftsführer war Gerald Gröchenig, ihm folgten Birgit Feusthuber und seit 1993 Thomas Randisek. Der ehrenamtliche Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern. Vorsitzender war von 2007 bis 2015 Tomas Friedmann, seit November 2015 hat Karl Zechenter den Vorsitz.

Für seine 75 Mitglieder – 46 städtische Initiativen und 29 aus dem ländlichen Raum – leistet der Dachverband politische Lobby-Arbeit, Rechtsberatung und Rechtsvertretung und Consulting in Subventions- und Förderungsbelangen, Hilfestellung bei Behördenkontakten, in Versicherungs-, AKM- und diversen administrativen Angelegenheiten. Er setzt sich für Verbesserungen ein, u.a. durch öffentlich-kritische Veranstaltungen zu den Themenbereichen Kulturpolitik und Medienpolitik. Auf den politischen und administrativen Ebenen wird Lobbying für die Sicherung und Erhöhung der Finanzierungsvolumen betrieben:

2014: Kulturbudget
Land Salzburg: 1,70 %
Stadt Salzburg: 5,80 %

Der Verband ist zudem maßgeblich an der Umsetzung des Projektes Stolpersteine in der Stadt Salzburg beteiligt. Die Politisierung von Kulturarbeit und Kulturpolitik wird durch Veranstaltungsreihen sowie öffentliche Stellungnahmen zu kulturpolitischen und kultur-, medien- und kunsttheoretischen Themen vorangetrieben. Finanziert wird die Arbeit der Interessenvertretung vor allem über Mitgliedsbeiträge und Werbeeinnahmen, des Weiteren durch Förderungen von Stadt und Land.

Publikationen

Monatlich wird der KULTPLAN (Veranstaltungskalender für Erwachsene), das Kulturplakat mit Übersichtskalender (seit 1989) sowie der "kids-KULTPLAN" (Veranstaltungskalender für Kinder)(seit 2008) herausgegeben.

Liste der Mitglieder

In Stadt und Land Salzburg sind u.a. folgende Einrichtungen vertreten[2]

Partnerschaften

Der Verband ist Mitglied der IG Kultur Österreich als österreichische Interessenvertretung, und nimmt Aufgaben als deren Landesvertretung wahr.

Seit Mai 2012 ist der Verband Gesellschafter des Community Fernsehens FS1.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Vorstand - Dachverband Salzburger Kulturstätten, abgerufen am 24. Dezember 2015
  2. Mitgliederliste - Dachverband Salzburger Kulturstätten, abgerufen am 23. Juli 2015