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vom 13.01.2017, aktuelle Version,

Edelsgrub

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Edelsgrub (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft
Historisches Wappen von Edelsgrub
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Katastralgemeinde Edelsgrub
Edelsgrub (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Graz-Umgebung (GU), Steiermark
Gerichtsbezirk Graz-Ost
Koordinaten 47° 1′ 54″ N, 15° 36′ 36″ Of1
Höhe 460 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 707 (31. Oktober 2013)
Gebäudestand 262 (2001f1)
Fläche d. KG 7,12 km²
Postleitzahl 8302 Nestelbach
Vorwahl +43/3133 (Nestelbach)
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 60666
Ortschaftskennziffer 14905
Katastralgemeinde-Nummer 63211
Zählsprengel/ -bezirk Edelsgrub (60666 000)

Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Graz-Umgebung
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Edelsgrub ist eine ehemalige Gemeinde mit 707 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] in der Steiermark. Seit 1. Jänner 2015 ist sie eine Katastralgemeinde der politischen Gemeinde Nestelbach bei Graz.

Geografie

Edelsgrub liegt etwa zehn Kilometer östlich der Landeshauptstadt Graz im Bezirk Graz-Umgebung am Eingang zur Oststeiermark im österreichischen Bundesland Steiermark.

Geschichte

Der Ort wird 1406 erstmals als Nesengrub urkundlich erwähnt. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Am 1. Jänner 2015 wurde Edelsgrub im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform mit den Gemeinden Nestelbach bei Graz und Langegg bei Graz zusammengeschlossen, die neue Gemeinde trägt den Namen „Nestelbach bei Graz“.[2]

Religionen

Die Katastralgemeinde gehört zur Gänze zur Pfarre Nestelbach bei Graz.

Politik

Letzter Bürgermeister der bis 2014 selbstständigen Gemeinde war Gerhard Fuchs. Der Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen:

  • 6 ÖVP
  • 3 Offene Gemeindeliste Edelsgrub

Wappen

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. April 1990.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„In Schwarz ein goldener Apfelbaum in Form eines Lebensbaumes, überdeckt von einem goldenen Balken, darin ein Balken von zwei Reihen roter, unten abgerundeter Dachziegel.“ [3]

Nach der Gemeindezusammenlegung erlosch das Wappen von Edelsgrub.

Wirtschaft und Infrastruktur

Der Ort ist ländlich strukturiert und rein auf Wohnen und Agrarwirtschaft ausgerichtet.

Verkehr

Edelsgrub liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen, die aber dennoch schnell zu erreichen sind. Die Süd Autobahn A 2 ist in circa vier Kilometer über die Anschlussstelle Laßnitzhöhe (169) zugänglich. Die Kirchbacher Straße B 73 ist in etwa acht Kilometer Entfernung über die Nachbargemeinde Empersdorf erreichbar.

Im Ort gibt es keinen Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof der Steirischen Ostbahn befindet sich in Laßnitzhöhe in ca. 6 km Entfernung. Der Flughafen Graz ist ca. 15 km entfernt.

Sport

  • Der Fußballverein „OG-Edelsgrub“ (Ortsgruppe Edelsgrub) wurde bereits im Jahr 1985 von einigen fußballbegeisterten Einwohnern der Gemeinden Edelsgrub, Vasoldsberg und Nestelbach gegründet.
Der Gründungsobmann Wolfgang Wilfling gab die Geschicke des Vereines nach einem Jahr an Josef Schaller weiter, der bis 1996 die OG-Edelsgrub als ansehnliche Hobbyfussballmannschaft formte. Seit dem Jahre 1996 leitet Günther Wilfling als Obmann den Verein.

Neben den sportlichen Aktivitäten organisiert der Verein ein jährliches Elfmeter- und Fußballturnier auf dem Sportplatz in Edelsgrub. Die OG-Edelsgrub hat derzeit 35 Mitgliedern.

  • Der Freizeitclub Edelsgrub beschäftigt sich mit Motorsport. Obmann ist der bekannt Bergrallypilot Ewald Scherr.
  Commons: Edelsgrub  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Kundmachung der Steiermärkischen Landesregierung vom 19. Dezember 2013 über die Vereinigung der Gemeinden Edelsgrub, Langegg bei Graz und Nestelbach bei Graz, alle politischer Bezirk Graz-Umgebung. Steiermärkisches Landesgesetzblatt vom 30. Dezember 2013. Nr. 187, 38. Stück. ZDB-ID 705127-x. S. 763.
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 41, 1991, S. 31