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vom 22.12.2019, aktuelle Version,

Eishockey-Europameisterschaft der U18-Junioren 1990

Junioren-Europameisterschaft
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Sieger: Schweden Schweden

Die 23. Eishockey-Europameisterschaft der U18-Junioren fand vom 4. bis 11. April 1990 in Schweden statt. Es wurde in den Städten Örnsköldsvik, Sollefteå und Husum gespielt. Die Spiele der B-Gruppe wurden vom 21. bis 30. März 1990 in Gröden in Südtirol ausgetragen. Austragungsort der C-Gruppe war vom 8. bis 11. März 1990 Sofia in Bulgarien.

A-Gruppe

Vorrunde

Gruppe 1

Spiele SWE URS POL BRD Tore Pkt.
1. Schweden Schweden 3:1 11:4 9:2 23:07 6:0
2. Sowjetunion UdSSR 1:3 7:0 14:1 22:04 4:2
3. Polen Polen 4:11 0:7 8:6 12:24 2:4
4. Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland 2:9 1:14 6:8 09:31 0:6

Gruppe 2

Spiele TCH FIN NOR SUI Tore Pkt.
1. Tschechoslowakei Tschechoslowakei 6:2 9:1 7:0 22:03 6:0
2. Finnland Finnland 2:6 7:2 6:0 15:08 4:2
3. Norwegen Norwegen 1:9 2:7 8:4 11:20 2:4
4. Schweiz Schweiz 0:7 0:6 4:8 04:21 0:6

Endrunde

Für die Endrunde wurden die untereinander erzielten Ergebnisse aus der Vorrunde übernommen. Diese Resultate sind hier in Klammern dargestellt. Die Letzten der beiden Vorrunden-Gruppen ermittelten den Absteiger im Play-Off-Modus. Meisterrunde

Spiele SWE URS TCH FIN NOR POL Tore Pkt.
1. Schweden Schweden (3:1) 3:3 2:1 7:0 (11:4) 26:09 9:01
2. Sowjetunion UdSSR (1:3) 5:2 9:1 12:5 (7:0) 34:11 8:02
3. Tschechoslowakei Tschechoslowakei 3:3 2:5 (6:2) (9:1) 13:2 34:13 7:03
4. Finnland Finnland 1:2 1:9 (2:6) (7:2) 8:4 19:24 4:06
5. Norwegen Norwegen 0:7 5:12 (1:9) (2:7) 12:2 20:37 2:08
6. Polen Polen (4:11) (0:7) 2:13 4:8 2:12 12:51 00:10

Abstiegsspiele

Deutschland Bundesrepublik BR Deutschland 5:2
(0:1, 4:1, 1:0)
1:4
(0:1, 1:2, 0:1)
4:3
(3:1, 1:1, 0:1)[1]
Schweiz Schweiz

Europameistermannschaft: Schweden

U18-Europameister
Schweden
Schweden
Rolf Wanhainen, Magnus Linqvist – Pierre Ivarsson, Stefan Nyman, Örjan Nilsson, Greger Artursson, Jakob Karlsson, Stefan Klockare, Carl Carlsson – Mikael Renberg, Jonas Höglund, Michael Nylander, Niklas Sundblad, Markus Näslund, Fredrik Jax, Roger Kyrö, Kristian Gahn, Torgny Löfgren, Mikael Persson, Stefan Ketola

Auszeichnungen

Auszeichnung Spieler Team
Top-Scorer Wjatscheslaw Koslow Sowjetunion UdSSR
Bester Torhüter Rolf Wanhainen Schweden Schweden
Bester Verteidiger Ivan Droppa Tschechoslowakei Tschechoslowakei
Bester Stürmer Wjatscheslaw Koslow Sowjetunion UdSSR

All-Star-Team

Angriff: Sowjetunion Sergei ScholtokSchweden Stefan Ketola – Sowjetunion Wjatscheslaw Koslow
Verteidigung: Tschechoslowakei Ivan DroppaSowjetunion Darius Kasparaitis
Tor: Schweden Rolf Wanhainen

B-Gruppe

Spiele FRA ITA ROM YUG AUT DEN NED ESP Tore Pkt.
1. Frankreich Frankreich 3:2 1:1 6:1 5:3 5:5 14:3 17:1 51:16 12:02
2. Italien Italien 2:3 5:5 7:3 6:0 9:6 6:2 10:1 45:20 11:03
3. Rumänien Rumänien 1:1 5:5 5:5 4:2 5:2 6:1 8:5 34:21 11:03
4. Jugoslawien Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien 1:6 3:7 5:5 4:2 6:5 1:1 6:5 26:31 08:06
5. Osterreich Österreich 3:5 0:6 2:4 2:4 4:2 7:3 7:2 25:26 06:08
6. Danemark Dänemark 5:5 6:9 2:5 5:6 2:4 2:1 12:3 34:33 05:09
7. Niederlande Niederlande 3:14 2:6 1:6 1:1 3:7 1:2 5:4 16:40 03:11
8. Spanien Spanien 1:17 1:10 5:8 5:6 2:7 3:12 4:5 21:65 00:14

Auszeichnungen

Auszeichnung Spieler Team
Top-Scorer Roland Ramoser Italien Italien
Bester Torhüter Vasilică Zaharia Rumänien Rumänien
Bester Verteidiger Sébastian Marquet Frankreich Frankreich
Bester Stürmer Roland Ramoser Italien Italien

C-Gruppe

Spiele DDR HUN GBR BUL Tore Pkt.
1. Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR 9:4 10:0 16:0 35:04 6:0
2. Ungarn Ungarn 4:9 7:1 5:4 16:14 4:2
3. Vereinigtes Konigreich Großbritannien 0:10 1:7 6:3 07:20 2:4
4. Bulgarien 1971 Bulgarien 0:16 4:5 3:6 07:27 0:6

Auszeichnungen

Auszeichnung Spieler Team
Top-Scorer Matthias Starke Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
Bester Torhüter Tamás Szabó Ungarn Ungarn
Bester Verteidiger Ronny Martin Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR
Bester Stürmer Steffen Ziesche Deutschland Demokratische Republik 1949 DDR

Die Junioren-Mannschaft der DDR konnte nach mehr als 20 Jahren ins Turniergeschehen zurückkehren, nachdem der dortige Leistungssportbeschluss aufgehoben war. Den Aufstieg in die B-Gruppe nahm sie im Zuge der politischen Veränderungen nicht mehr wahr.

Fußnoten

  1. Die nachstehend genannten Quellen geben das Ergebnis des letzten Drittels mit 1:0 an, was jedoch nicht zum Gesamtergebnis konsistent wäre. Das Ergebnis von 4:3 wird auch durch die weitere Quellenlage bestätigt.

Literatur

  • Stephan Müller: International Ice Hockey Encyclopaedia: 1904 – 2005. Books on Demand, Norderstedt, Deutschland 2005, ISBN 978-3-8334-4189-9.