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vom 27.01.2017, aktuelle Version,

Erdberg (Gemeinde Poysdorf)

Erdberg (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Erdberg
Erdberg (Gemeinde Poysdorf) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mistelbach (MI), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mistelbach
Pol. Gemeinde Poysdorf
Koordinaten 48° 37′ 30″ N, 16° 38′ 51″ Of1
Höhe 210 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 305 (2001)
Gebäudestand 166 (2001)
Fläche d. KG 7,69 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 05099
Katastralgemeinde-Nummer 15107
Zählsprengel/ -bezirk Erdberg (31644 050)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

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Pfarrkirche Erdberg

Erdberg ist eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Poysdorf im nördlichen Niederösterreich. Das Dorf hat 305 Einwohner (Volkszählung 2001). Es liegt 55 km nördlich von Wien an der Bundesstraße 7.

Grabdenkmal an der Europastraße

Der Name des Dorfes soll sich von „Erdpurch“ ableiten, da vor vielen Jahren an diesem Ort eine Erdburg zur Abwehr der Ungarn gestanden haben soll.

Der Ort lebt vor allem vom Weinbau und in geringerem Maße von der stark rückläufigen Viehhaltung.

Geschichte

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, am 11. und 12. April 1945, wurde Erdberg Schauplatz von Kampfhandlungen zwischen Truppen der Waffen-SS und der Roten Armee. Dabei wurden 127 Gebäude zerstört, eine Brücke wurde gesprengt. In der Nacht vom 12. auf den 13. April wurde der Ort von russischen Soldaten besetzt.[1]

Bauwerke

Die 1787–1788 auf Anordnung Kaiser Josefs II. als Ersatz für eine ältere, baufällige Kirche errichtete Pfarrkirche von Erdberg steht ebenso wie der dazugehörige Pfarrhof unter Denkmalschutz. In der Ortsmitte steht ein Pfeilerbildstock mit volkstümlich barocken Statuen der Heiligen Dreifaltigkeit sowie der Heiligen Rochus und Florian aus der alten Kirche. Ein Grabdenkmal an der Europastraße erinnert an den am 8. Juni 1733 gestorbenen Pfarrer Andreas Presiger. Westlich des Ortes befindet sich ein quadratischer Pfeiler mit vorgelagerten Pilastern und Nischenaufsatz, der im 18. Jahrhundert errichtet wurde. Am Ende der nach Nordwesten führenden Kellergasse befindet sich ein weiteres Kleindenkmal, das sogenannte Raaberkreuz.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Heeresgeschichtliches Museum/Militärhistorisches Institut (HGM/MHI), Militärgeschichtliche Forschungsabteilung (MilFoA), Studiensammlung, Bestand 1945, Schachtel 5, Fasz. 45/9, Gemeindeberichte Niederösterreich, Bezirk Mistelbach
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