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vom 12.07.2016, aktuelle Version,

Fritz Riedl

Fritz Riedl auch Friedrich Riedl (* 10. Juni 1923 in Wien; † 2012 in Linz)[1] war ein österreichischer Künstler und abstrakter Bildweber.

Leben

Fritz Riedl studierte von 1938 bis 1939 und nach dem Krieg von 1945 bis 1947 an der Akademie der bildenden Künste Wien. Im Jahr 1948 begann Riedl die Bildwirkerei als entscheidendes künstlerisches Medium für sich zu entdecken.

Von 1967 bis 1976 lebte Fritz Riedl in Guadalajara in Mexiko und betrieb dort zusammen mit dem österreichischen Architekten Erich Coufal eine eigene Tapisserie-Werkstätte. Er war Gastdozent an der Universität von Guadalajara. Im Jahr 1976 kehrte Riedl nach Österreich zurück und erhielt die Berufung für eine Professur an der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz. Er gründete 1978 das Institut für künstlerische Textilgestaltung und leitete es bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1991.

Fritz Riedl lebte und arbeitete abwechselnd in Mexiko und in Linz.

Auszeichnungen

Werk

Fritz Riedls Werke fanden in den 1950er Jahren rasch internationale Anerkennung. Er war im Jahr 1954 Teilnehmer der Biennale von Venedig. 1959 nahm er an der documenta 2 in Kassel in der Abteilung Tapisserie teil. 1963 stellte er bei der Biennale von São Paulo aus. Die Gestaltung seiner Bildwirkereien war anfangs abstrakt-geometrisch, in den fünfziger Jahren nahm er den Stil des Informel bei seiner Teppichgestaltung auf.

Literatur

  • Franz Smola (Hrsg.): Fritz Riedl, Bildteppiche, Tapestries. Bildband zu einer Ausstellung, Böhlau, Wien 2003, ISBN 3-205-77213-X.

Einzelnachweise

  1. http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/nachrufe/Fritz-Riedl-Umtriebiger-Weberknecht-mit-Weltruf;art86198,956329