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vom 22.12.2017, aktuelle Version,

Gnies (Gemeinde Sinabelkirchen)

Gnies (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Gnieß
Gnies (Gemeinde Sinabelkirchen) (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Weiz (WZ), Steiermark
Gerichtsbezirk Weiz
Pol. Gemeinde Sinabelkirchen
Koordinaten 47° 5′ 55″ N, 15° 50′ 51″ Of1
Höhe 322 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 529 (2001)
Gebäudestand 153 (2001)
Fläche d. KG 3,94 km²
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 16367
Katastralgemeinde-Nummer 68112
Zählsprengel/ -bezirk Sinabelkirchen (61748 000)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

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Gnies ist eine Katastralgemeinde in der oststeirischen Marktgemeinde Sinabelkirchen. Der Ort hatte im Jahr 2001 laut Volkszählung 529 Einwohner.[1]

Durch den Ort führt die Gleisdorfer Straße B 65; die Süd Autobahn A 2 verläuft einen Kilometer südlich entfernt. Am südlichen Rand des Ortes fließt die Ilz, auch Ilzbach genannt.

Gnies verfügt über die Kirche (St. Oswald), einen Spielplatz und ein Gasthaus. Ferner existiert eine Freiwillige Feuerwehr.

Kirche Gnies

Der „Dom zu Gnies“ wurde im Jahr 1545 das erste Mal urkundlich erwähnt. Das Kirchengebäude wurde in spätgotischer Zeit in Hanglage (damals oberhalb des Dorfes) errichtet und war nach der Ablösung von Pischelsdorf bis 1862 eine Filialkirche von Ilz. Der Bau besteht aus einem einjochigen Chor mit 3/8-Schluss, dem in gleicher Breite ein dreijochiges Langhaus angefügt ist. Im Jahr 1697 erfolgte eine Neuwölbung mit einem sogenannten Strichkappentonne (einfachste Gewölbeform) und Stuckfeldern über flachen Wandpfeilern plus ein Sakristeianbau an der Südseite. Gleichzeitig erfolgte der Bau eines Glockenturms an der Westseite der Kirche. Beim barocken Umbau sind spätgotische Mauerteile bis zur Fensterhöhe belassen worden.

Der Hochaltar aus dem Jahr 1692 ist ein gut gegliederter Säulenaufbau. Das Altarblatt zeigt den Schutzpatron, den hl. Oswald, inmitten einer Viehherde. Der hl. Oswald wird gegen Viehseuchen angerufen. Die Assistenzfiguren stellen wichtige Märtyrergestalten dar; links der hl. Stephanus und rechts Laurentius. Im Auszug ist eine Pietà zu sehen, flankiert von Engeln mit den Leidenswerkzeugen. Die beiden Statuen seitlich der Pietà stellen die Märtyrinnen Apollonia und Agatha dar. Um 1740 wurden am Mitteljoch zwei Kapellen angefügt.

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria (PDF; 8 kB)