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vom 24.12.2024, aktuelle Version,

Grodnau

Grodnau (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Grodnau
Grodnau (Österreich)
Grodnau (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Oberwart (OW), Burgenland
Gerichtsbezirk Oberwart
Pol. Gemeinde Mariasdorf
Koordinaten 47° 22′ 32″ N, 16° 15′ 48″ Of1
Höhe 413 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 295 (1. Jän. 2024)
Gebäudestand 133 (2001)
Fläche d. KG 4,63 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 00270
Katastralgemeinde-Nummer 34022
Zählsprengel/ -bezirk Grodnau (10911 002)
Bild
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Bgld
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Grodnau (ungarisch Grodnó, Romani Gruna, Gruja)[1] ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Mariasdorf im Bezirk Oberwart im Burgenland in Österreich. Der Ort hat mit 281 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2022).

Geografie

Das Schmalangerdorf Grodnau liegt am Fuß des Bernsteiner Gebirges auf 413 m Seehöhe inmitten mitten in einer Wald- und Wiesenlandschaft. Durch den Ort fließt der Grodnaubach.

Geschichte

Grodnau wurde ursprünglich als slawisch-deutsche Ansiedlung gegründet. Von 1659 bis 1854 war die Ortschaft die überwiegende Zeit Teil der Herrschaft Pinkafeld.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Ab 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Grodnó verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Seit 1921 gehört Grodnau zum damals neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).

Vor dem Zweiten Weltkrieg war der Anteil von Roma an der Gesamtbevölkerung bis zu 40 %.[2] Heute ist er 0 %.

Am 1. Jänner 1971 wurde der Ort im Zuge des Gemeindestrukturverbesserungsgesetzes der burgenländischen Landesregierung mit den Orten Bergwerk, Mariasdorf, Neustift bei Schlaining und Tauchen zur neuen Gemeinde Mariasdorf zusammengelegt.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Römisch-katholische Filialkirche Grodnau hl Herz Jesu: 1958 mit Spendenerlösen errichtet, zuvor gab es nur einen hölzernen Glockenturm mit Glocke

Literatur

Georg Gesellmann; Günther Stefanits: Burgenland - Panorama. Eisenstadt 2000, ISBN 3-85374-333-1

Commons: Grodnau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Erwin Schranz (Hrsg.): Orts-, Fluss- und Flurnamen im burgenländisch-pannonischen Raum. Burgenländisch-Hianzische Gesellschaft, Oberschützen 2008, S. 81.
  2. Herbert: Eine Gemeinde ist bankrott. In: Burgenland History Blog. 9. März 2021, abgerufen am 18. Dezember 2024.
  3. Land Burgenland: Landesgesetzblatt für das Burgenland, 17. Stück aus 1970, Gesetz Nr. 44 (PDF, abgerufen am 23. Jänner 2018).

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Wappen der Gemeinde Mariasdorf, Burgenland; Wappenverleihung am 16. April 1988 Blasonierung: „In Rot über einem mit einem goldenen Bergwerksstollen belegten grünen Dreiberg eine goldene, schwarzbedachte Kirche, begleitet von natürlichen Pappelbäumen." Gemeinde Mariasdorf Autor/-in unbekannt Unknown author
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Evangelisches Schul- und Bethaus (Grodnau) Eigenes Werk Nxr-at
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Gedenkstein 600 Jahre Grodnau , Gemeinde Mariasdorf , Burgenland , Österreich . Eigenes Werk Manfred Werner (Tsui)
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Friedhof Grodnau , Gemeinde Mariasdorf , Burgenland , Österreich . Eigenes Werk Manfred Werner (Tsui)
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Kirche in Grodnau , Gemeinde Mariasdorf , Burgenland , Österreich . Eigenes Werk Manfred Werner (Tsui)
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Volksschule und Kirche in Grodnau , Gemeinde Mariasdorf , Burgenland , Österreich . Eigenes Werk Manfred Werner (Tsui)
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