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vom 29.05.2017, aktuelle Version,

Hannes Reinmayr

Hannes Reinmayr
Spielerinformationen
Geburtstag 23. August 1969
Geburtsort Wien, Österreich
Größe 180 cm
Position Offensives Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SC Kaiserebersdorf
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1987–1989
1988–1989
1989–1990
1990–1991
1991–1992
1992–1994
1994–1995
1995–2002
2002
2002–2003
2003–2007
2007–2008
FK Austria Wien
FC Salzburg
Wiener Sport-Club
First Vienna FC
FC Linz
MSV Duisburg
Bayer 05 Uerdingen
SK Sturm Graz
1. FC Saarbrücken
SV Mattersburg
SK St. Andrä
SC Stainz
2 0(0)
21 0(3)
6 0(0)
34 0(5)
32 0(4)
43 0(5)
15 0(0)
191 (42)
14 0(1)
25 0(1)

5 0(4)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1993–1999 Österreich 14 0(4)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2007–2008
2008–2010
2010
2011
2012–2014
2013–2014
2014–2015
2015
SK Sturm Graz Amateure
SK Austria Kärnten (Co-Trainer)
SC Kalsdorf
Union Thalheim
SV Gössendorf
SK Sturm Graz (Scout)
SV Gleinstätten
SC Fürstenfeld
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Hannes Reinmayr (* 23. August 1969 in Wien) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und heutiger -trainer.

Karriere

Der gelernte Stahlbauschlosser Reinmayr spielte in seiner Jugend bei Kaiserebersdorf und kam 1987 als 17-Jähriger zur Wiener Austria. Für die Veilchen bestritt er lediglich zwei Partien als Einwechselspieler und kam dabei auf 44 Spielminuten. Im Oktober 1988 wurde das junge Mittelfeldtalent bis zum Ende der Saison an den Zweitdivisionär FC Salzburg verliehen. Nach weiteren Stationen in Österreich (darunter Vienna und Austria Salzburg, bei denen er sich spielerisch enorm weiterentwickelte) ging er nach Deutschland und spielte zwischen 1993 und 1995 insgesamt 41 Bundesligaspiele für den MSV Duisburg und Bayer Uerdingen.

1995 wechselte Reinmayr zum SK Sturm Graz. Dort spielte er bis 2002 und bildete gemeinsam mit Ivica Vastić und Mario Haas das damals berühmte Magische Dreieck. Bei den Grazern hatte Reinmayr mit dem zweifachen Gewinn des österreichischen Meistertitels 1998 und 1999, drei Cupsiegen, drei Supercuperfolgen und dem Erreichen der Champions-League-Zwischenrunde 2000 seine größten sportlichen Erfolge.

Im Jänner 2002 wechselte der Mittelfeldspieler zum 1. FC Saarbrücken in die zweite deutsche Bundesliga, beendete das kurze Gastspiel bereits wieder im Sommer desselben Jahres und unterschrieb beim damaligen österreichischen Zweitligisten SV Mattersburg. Bei den Burgenländern hielt es den „Weltenbummler“, wie er aufgrund seiner vielen Stationen genannt wurde, allerdings auch nur während des Herbstdurchgangs. Trotzdem zählte er zur Meistermannschaft der Ersten Liga und stieg in die Bundesliga auf. Nach seinem Gastspiel in Mattersburg beendete Reinmayr seine Karriere als Profifußballer und nahm ein Engagement beim Kärntner Regionalligisten SK St. Andrä im Lavanttal an, das er 2006 beendete. Während seiner Zeit als Fußballer in der ersten österreichischen Bundesliga erzielte er 52 Tore, davon 41 für Sturm Graz.

Im Jänner 2007 wurde Reinmayr als Betreuer der Amateurmannschaft von Sturm Graz vorgestellt und kehrte damit ebenso wie Mario Haas, als zweiter des ehemaligen magischen Dreiecks, zu den Grazern zurück. Nach eineinhalb Jahren wechselte er im Sommer 2008 als Co-Trainer zum Bundesligisten SK Austria Kärnten. Nach dem Konkurs des Vereins und der damit verbundenen Einstellung des Spielbetriebs verließ Reinmayr Klagenfurt und wechselte als Trainer zum steirischen Landesligisten SC Kalsdorf.[1] Von April bis Ende Juni 2011 war Reinmayr Trainer der Union Thalheim in Oberösterreich.[2]

Nationalmannschaft

Sein Debüt in der österreichischen Nationalmannschaft feierte Reinmayr am 27. Oktober 1993 im Spiel gegen Israel. Unter Teamchef Herbert Prohaska gehörte er 1998 dem Team für die Fußballweltmeisterschaft in Frankreich an und kam auch bei einem Spiel zum Einsatz. Sein letztes Match im Dress der österreichischen Nationalmannschaft war die historische 0:9-Schlappe vom 27. März 1999 in Valencia gegen Spanien. Insgesamt brachte er es auf 14 Länderspiele und vier Tore für das Nationalteam.

Erfolge

Einzelnachweise

  1. Kleine Zeitung: Sturm hat ein Auge auf Elsneg geworfen, abgerufen am 15. Juni 2010
  2. http://www.unionthalheim.at/