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vom 16.01.2017, aktuelle Version,

Harald Vavrik

Harald Vavrik (* 19. August 1935 in Leoben) ist ehemaliger österreichischer Botschafter und ehemaliger Kabinettsdirektor der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei.

Leben

Der im Jahre 1935 in Leoben geborene Vavrik war 1952 Austauschschüler an der Washington Catholic High School in Washington, D.C. und machte daraufhin im Jahre 1953 die Matura in Leoben. Von 1953 bis 1957 studierte er Rechtswissenschaft an der Universität Wien, wo er zum Doktor der Rechte promoviert wurde. Von 1957 bis 1958 studierte er am Institut d’études politiques de Paris und schloss mit dem Certificat d’Études Politiques ab.

1958 trat er in den diplomatischen Dienst ein und war bis 1961 in der Zentrale in Wien tätig. Von 1961 bis 1965 arbeitet er in der österreichischen Vertretung bei den internationalen Organisationen in Genf, von 1965 bis 1968 beim Generalsekretär des Außenministeriums in Wien, von 1968 bis 1970 in der Botschaft Rom, von 1970 bis 1973 in der Botschaft in Lissabon und von 1973 bis 1974 als Erstzugeteilter der Botschaft in Paris. Von 1975 bis 1977 war er Kabinettschef von Außenminister Erich Bielka in Wien, von 1977 bis 1981 Botschafter in Rabat und von 1981 bis 1985 Botschafter in Brasilia.

Ab 1985 war er im Außenministerium in Wien, zuerst als Abteilungsleiter für bilaterale Wirtschaftsbeziehungen und anschließend als stellvertretender Sektionschef für Wirtschaft. Von 1992 bis zu seiner Pensionierung1996 war er Kabinettsdirektor der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei bei Bundespräsident Thomas Klestil.[1]

Privates

Er ist Vater des österreichischen Abgeordneten zum Nationalrat Christoph Vavrik.

Vorgänger Amt Nachfolger
Johannes Willfort österreichischer Botschafter in Rabat
1977 bis 1981
Paul Leifer
Walter Magrutsch österreichischer Botschafter in Brasilia
1981 bis 1985
Hans-Peter Glanzer

Einzelnachweise