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vom 03.10.2018, aktuelle Version,

Helma Schimke

Helma Schimke (* 16. Februar 1926 in Seekirchen am Wallersee; Land Salzburg; † 7. April 2018[1] in Salzburg) war eine österreichische Architektin und Pionierin des Frauenbergsteigens.

Leben

Mit 13 Jahren begann Helma Schimke mit dem Bergsteigen. Nach dem Abschluss der Höheren Technischen Lehranstalt in Salzburg studierte sie in Wien Architektur (u. a. bei Clemens Holzmeister).

Ab den 1950er Jahren gelangen ihr mit ihren Kletterpartnern – u. a. Fritz Wintersteller, Hermann Buhl, Marcus Schmuck, Christl Haas – zahlreiche schwere Bergtouren bis zum VI. Grad (bspw. Mont Blanc Brenvaflanke und Peutereygrat, Piz Badile Nordostwand, Grossglockner Pallavicinirinne, Maukspitze Westwand, Fleischbank Südostverschneidung, Monte Rosa Ostwand). In den 1950er und 1960er Jahren zählte sie zu den weltweit besten Bergsteigerinnen.

2002 wurde Helma Schimke im Dokumentarfilm Über allem der Berg von Ulrike Gschwandtner und Annette Mäser porträtiert. Zuletzt arbeitete sie als freiberufliche Architektin in Salzburg.

Werke

  • Über allem der Berg (1964)
  • Auf steilen Wegen (1961)
  • Berge. Auf Wegen zu sich selbst (1986) – ISBN 3-7013-0708-3

Literatur

  • Caroline Fink, Karin Steinbach: Erste am Seil – Pionierinnen in Fels und Eis, Tyrolia-Verlag, Innsbruck 2013, ISBN 978-3-7022-3252-8

Einzelnachweise

  1. Salzburger Berg-Pionierin Helma Schimke gestorben. In: Salzburger Nachrichten, 10. April 2018. Abgerufen am 10. April 2018.