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vom 09.02.2020, aktuelle Version,

Hiering

Hiering (Zerstreute Häuser)
Ortschaft
Hiering (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Grieskirchen (GR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Grieskirchen
Pol. Gemeinde Schlüßlberg  (KG Trattenegg)
Koordinaten 48° 13′ 9″ N, 13° 49′ 38″ O
Höhe 344 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 16 (1. Jän. 2019)
Gebäudestand 6 (2001)
Postleitzahl 4707 Schlüßlberg (4710 Grieskirchen)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 09446
Zählsprengel/ -bezirk Schlüßlberg-Umgebung (40827 001)
Gutteil des Orts in Gem. Grieskirchen
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS
f0
16

BW

Hiering ist ein Ort im Hausruckviertler Hügelland in Oberösterreich, und Ortschaft der Gemeinde Schlüßlberg und der Stadtgemeinde Grieskirchen im Bezirk Grieskirchen.

Geographie

Hiering (Rotte)
Ortschaft
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Grieskirchen (GR), Oberösterreich
Gerichtsbezirk Grieskirchen
Pol. Gemeinde Grieskirchen  (KG Manglburg)
Koordinaten(K) 48° 13′ 29″ N, 13° 49′ 27″ O
Höhe 380 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 70 (1. Jän. 2019)
Gebäudestand 23 (2001)
Postleitzahl 4710 Grieskirchen
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 08998
Zählsprengel/ -bezirk Grieskirchen-Umgebung (40808 003)
Ortsteile auch in Gem. Schlüßlberg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; DORIS;
(K) Koordinate nicht amtlich
f0
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenbox
f0
70

BW

Der Ort befindet sich 2½ Kilometer direkt südlich von Grieskirchen. Er liegt an der B 135 Gallspacher Straße, ein Straßendorf auf etwa 800 Metern mit einigen Ortslagen abseits, auf um die 340 m ü. A. Höhe. Entlang fließt auch der Leitnerbach nordostwärts, der 1½ km weiter in die Trattnach mündet.

Die beiden Ortschaften umfassen knapp 30 Gebäude mit etwa 100 Einwohnern, davon der Gutteil in der Grieskirchener Rotte, nördlich (links) des Leitnerbaches, der Rest in den Ortslagen, die sich nordwärts über den Riedl bis hinüber zur L1192 Jörger Straße und den Steinbach, und an die Trattnach zwischen den Mündungen der beiden Bäche erstrecken,[1] und den zerstreuten Häusern von Schlüßlberg.

Landschaftlich gehört die Gegend zur Raumeinheit Inn- und Hausruckviertler Hügelland.

Nachbarortschaften:

Grieskirchen (Stadt)
Untersteinbach (Gem. Grieskirchen)

Vornwald (Gem. Grieskirchen u. Gallspach)

Unternberg (Gem. Grieskirchen u. Schlüßlberg)

Fischleithen (Gem. Schlüßlberg)
Anzenberg (Gem. Schlüßlberg)

Niederndorf (Gem. Grieskirchen, Gallspach u. Schlüßlberg) Brandhof (Gem. Schlüßlberg) Haid (Gem. Schlüßlberg)

Geschichte

Der -ing-Name (hier- dann zu einem Personennamen[2]) zeigt die alte Besiedelung aus der Zeit der bajuwarischen Landnahme um das 8. Jahrhundert, Grieskirchen wird 1075 erstmals urkundlich.

Der Hof Ochsenberger gegen Grieskirchen hin (1667/9 als Oxnberg)[3] war im 17. Jh. ein adeliger Freisitz.[4], weitere alte Gehöfte sind Hiering selbst (Hiering 2, Grieskirchen), Wolf und Hauer, Roith südlich, der Hochsriener am Riedl, der Ochsenberger und der Bruckmayer[5] am Leitnerbach gegen Unterberg.[6]
Im frühen 19. Jahrhundert gehörte Hiering zum Pfarrdistrikt Grieskirchen im Distriktskommissariat Parz.[7]

Die B 135 war hier ursprünglich die Grieskirchen-Gallspach-Höfter Bezirksstraße Unternberg – Höft, und war 1973[8] bis 2002[9] Bundesstraße.

Bevölkerung und Gebäudestand [10]
Österr. o.d.Enns
(Kgr. Bay.)
Krld. Ö.o.d.Enns
(Österr.- Ugrn.)
Bld. Oberösterreich
(Rep. Österr.)
1811 1869 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011
gesamt 157 163 167 94 96
27 27 32 29
Gries­kirchen 110 119 97 95 75 82
20 20 23 24 23
Schlüßl­berg 19 14
6

Einzelnachweise

  1. östlichste Lagen direkt an der Trattnach, und an der Gemeindestraße Anzenberg–Hiering-Unternberg/Fischleithen rechts des Leitnerbachs – diese Straße als Gemeindegrenze verteilt auch Unternberg auf die beiden Gemeinden
  2. Hering bei S. Schütz, F. Müller: Mappa von dem Land ob der Enns. Im Jahr 1781 reducirt und gestochen von C. S. Schütz und geschrieben von F. Müller 1787 (Layer online auf DORIS → Erste Landesaufnahmen)
  3. Oxnberg erscheint auf der Vischer-Karte Archiducatus Austriae Superioris Descriptio, facta Anno 1667.
  4. Grüll: Innviertel. S. 182; Grabherr: Burgen, S. 105. Angaben nach Ochsenberg@1@2Vorlage:Toter Link/doris.ooe.gv.at (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)   Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , doris.ooe.gv.at > Digitaler Oberösterreichischer Kulturatlas (DOKA)
    Die Verortung liegt aber am Gehöft Hiering 2 (Hiering nach Franziszäischer Kataster), nicht beim Ochsenberger, Hiering 24.
  5. Bruckhof bei Schutz, Müller: Mappa 1787
  6. Franziszäischer Kataster um 1830 (Layer online bei DORIS, Urmappe quality bei Kulturatlas)
  7. Benedikt Pillwein (Hrsg.): Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns und des Herzogthums Salzburg. Mit einem Register, welches zugleich das topographische und genealogische Lexikon ist und der Kreiskarte versehen. Geographisch-historisch-statistisches Detail nach Distrikts-Kommissariaten. 1. Auflage. Dritter Theil: Der Hausruckkreis. Joh. Christ. Quandt, Linz 1830, Distrikts-Kommissariat Parz: Pfarre Grieskirchen, S. 322  (Google eBook). 2. Auflage 1843 (Google Book)
  8. Kundmachung des Bundesministers für Bauten und Technik vom 25. April 1974 gemäß § 33 Abs. 4 des Bundesstraßengesetzes 1971 hinsichtlich des Landes Oberösterreich, BGBl. Nr. 292/1974.
  9. Bundesstraßen-Übertragungsgesetz, Stf. BGBl. I Nr. 50/2002
  10. Kurt Klein (Bearb.): Historisches Ortslexikon. Statistische Dokumentation zur Bevölkerungs- und Siedlungsgeschichte. Hrsg.: Vienna Institute of Demography [VID] d. Österreichische Akademie der Wissenschaften. Oberösterreich Teil 1, Grieskirchen: Hiering, S. 101 (Onlinedokument, Erläuterungen. Suppl.; beide PDF o.D. [aktual.] Zwei Reihen, bis 1961 mit dem zur G Schlüßlberg gehörenden Teil).
    Spezielle Quellenangaben: 1811: Franz Xaver Weilmeyr: Zählung der bayrischen Verwaltung des Salzachkreises (Montgelas’sche Zählungen). In: Topographisches Lexikon vom Salzach-Kreise. 1812. • 1869: Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im österreichischen Reichsrat vertretenen Königreiche und Länder. (1871 ff.). • 1951 und später: Österreichisches Statistisches Zentralamt/Statistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis. (Ergebnisse der Volkszählungen; ab 2011 Registerzählungen s. o.).