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vom 20.02.2020, aktuelle Version,

Ignaz Karl von Chorinsky

Ignaz Karl Graf von Chorinsky (* 24. März 1770 in Brünn; † 14. April 1823 in Wien) war ein mährischer Adeliger, k.k. Beamter und zuletzt Präsident der Allgemeinen Hofkammer.

Leben

Ignaz Karl Graf von Chorinsky, Freiherr von Ledske, war ein Sohn des Grafen Franz Johann von Chorinsky (* 1726). Er begann seine Verwaltungslaufbahn als Kreis-Commissair und niederösterreichischer Regierungssekretär. 1796 wurde er Gubernialrath und Kreishauptmann in Westgalizien, 1798 bis 1804 war er Gubernialrat in Böhmen. 1804 wurde er Wirklicher Hofrat und Vizepräsident der niederösterreichischen Landesregierung und während der französischen Besatzung 1805 war er Präsident. 1807 wurde Ignaz Karl Wirklicher Staats- und Conferenzrath im Staatsrat. Von 1811 bis 1815 war er zuerst Vizepräsident bei der Allgemeinen Hofkammer als Wirklicher Geheimer Rat, dann Vizekanzler bei der Vereinigten Hofkanzlei, Hof-Commissair in Mähren und Schlesien und zuletzt Präsident der niederösterreichischen Landesregierung. Von 1816 bis 1822 war Graf Chorinsky Präsident der Allgemeinen Hofkammer.

Für seine Verdienste, die er sich 1813–1814 in Brünn erwarb, erhielt er das Civil-Ehrenkreuzes Erster Classe.

Ignaz Karl Graf von Chorinsky war verheiratet mit Sophie von Mertens, sein Sohn Gustav Ignaz von Chorinsky (1806–1873) war ebenfalls Statthalter von Österreich unter der Enns. Die Tochter Franziska de Paula ehelichte den Statthalter von Tirol, Graf Friedrich von Wilczek (1790–1861).

Siehe auch

Literatur