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vom 22.10.2016, aktuelle Version,

Ing. Leopold Helbich Brücke

Ing. Leopold Helbich Brücke im Strudengau

Die Donaubrücke Grein wird seit 2006 Ing. Leopold Helbich Brücke genannt und verbindet seit der Erbauung in den Jahren 1965 bis 1967 etwa zwei Kilometer donauaufwärts von Grein im Strudengau die Bundesländer Ober- und Niederösterreich. Sie ist nach dem Industriellen und Politiker Leopold Helbich benannt.

Beschreibung

Am linken Ufer befindet sich das Gemeindegebiet von Grein im Bezirk Perg und am rechten Donauufer die Ortschaft Tiefenbach in der Gemeinde Ardagger im Bezirk Amstetten. Die Brücke dient der Verkehrsführung der Greiner Straße und des Donauradwegs.

Für die Bewohner des östlichen Unteren Mühlviertels ist mit der Donaubrücke seit vielen Jahren Amstetten West die am raschesten erreichbare Anschlussstelle an die West Autobahn.

Die Donaubrücke Grein bei Flusskilometer 2080,82 war die erste vorgespannte Stahlbeton-Brücke im Freivorbau über die Donau in Österreich und wurde am 24. September 1967 eröffnet. Der Bau der Donaubrücke war damals die größte Nachkriegsbaustelle in der Region.

Der Tagesdurchschnitt des Verkehrs über die Donaubrücke im Zähljahr 2010 (Anzahl der Fahrzeuge in beiden Richtungen) betrug 4.310 Fahrzeuge (davon 3.994 im Personenverkehr und 366 im Güterverkehr).[1]

Die Brücke hat für die Schifffahrt eine Durchfahrtsöffnung für Tal- und Bergfahrten mit einer Breite von 99,7 Metern und einer Höhe von 8,59 Metern.

Literatur

  Commons: Donaubrücke in Grein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Straßenverkehrszählung 2010. (PDF)