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vom 21.03.2020, aktuelle Version,

Josef Oberhollenzer

Josef Oberhollenzer (* 22. November 1955 in St. Peter, Gemeinde Ahrntal, Südtirol) ist ein Südtiroler Autor.

Leben und Werk

Josef Oberhollenzer studierte an der Universität Innsbruck und schloss seine Studien 1986 ab mit der Dissertation Lebensläufe in der Literatur der siebziger Jahre. Zur Frage ihrer konstituierenden Faktoren – am Beispiel von Franz Innerhofers Roman "Schöne Tage", Thomas Bernhards "Die Ursache. Eine Andeutung", Peter Handkes Erzählung "Wunschloses Unglück". Er veröffentlichte seine Texte zuerst in Zeitungen, Zeitschriften und im Hörfunk. Im Jahre 1994 erschien sein erstes Buch, eine Gedichte- und Kurzprosasammlung, mit dem Titel in der tasse gegenüber. 1999 folgte sein zweites Buch, eine Sammlung von Kurzprosa-Geschichten, mit dem Titel Was auf der Erd da ist. Im Frühjahr 2010 erschien beim Folio Verlag sein Werk Der Traumklauber.

2018 gelangte er mit seinem Roman Sültzrather auf die Longlist des Deutschen Buchpreises.

Oberhollenzer steht in der Tradition Norbert Conrad Kasers, des bekanntesten Südtiroler Lyrikers (konsequente Kleinschreibung und Kritik der „schönen, heilen Welt“ Südtirols).

Werke

Literatur

  • Helmuth Schönauer: Gegen die Schwerkraft. Josef Oberhollenzers Traumklauber. In: Kulturelemente, Bozen, Nr. 89; Juni 2010