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vom 12.09.2015, aktuelle Version,

Königswiese

Königswiese
Die Königswiese von Westen her gesehen

Die Königswiese von Westen her gesehen

Höhe 1622 m s.l.m.
Lage Südtirol, Italien
Gebirge Fleimstaler Alpen
Dominanz 3,1 km Trudner Horn
Schartenhöhe 172 m Gfriller Sattel
Koordinaten 46° 17′ 18″ N, 11° 16′ 59″ O
Königswiese (Südtirol)
Königswiese

Die Königswiese (italienisch Monte Prato del Re) ist ein 1622 m hoher Berg in den Fleimstaler Alpen.

Lage und Umgebung

Die Königswiese befindet sich im Süden Südtirols (Italien) über dem Unterland auf dem Gebiet der Gemeinde Neumarkt und ist Teil des Naturparks Trudner Horn. Nach Westen ins Etschtal, nach Norden ins Tal des Trudner Bachs und nach Süden ins Aaltal, das sie von dem Madruttberg trennt, bricht die Königswiese mit steilen, bewaldeten Flanken ab. Im Osten bildet der Gfriller Sattel (1450 m) einen Übergang zum Trudner Horn.

Topographie

Die Königswiese ist intern durch mehrere Terrassen bildende Abbrüche gegliedert. Der höchste Punkt der Königswiese, durch Wanderwege erschlossen, befindet sich im Südosten. Auf einer etwas nördlich davon gelegenen Terrasse liegt mit der Großwiese eine Freifläche auf dem ansonsten großteils bewaldeten Berg. Der südwestliche Teil der Königswiese trägt den Namen Eiserwald und wird vom Banklsteig durchquert, der vom Unterland nach Gfrill hinaufführt. Die nördlichen Abhänge nennt man Gstoagerwald und werden vom Kanzelweg erschlossen, der zum Aussichtspunkt Kanzel und weiter zum einsamen Gstoagerhof auf einer nach Nordosten ausgerichteten Wiese bei Gschnon führen.

Besiedelte Gebiete an der Königswiese bilden lediglich im Nordwesten die von Weinbau geprägte Terrasse der Neumarkter Fraktion Mazon und im Süden eine kleine Hochfläche nahe Gfrill.

Name

Möglicherweise erinnert der Name an einen königlichen Meier- oder Reichshof, der zu Zeiten der langobardischen Herrschaft bei Neumarkt bestand.[1]

  Commons: Königswiese  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Egon Kühebacher: Die Ortsnamen Südtirols und ihre Geschichte. Die geschichtlich gewachsenen Namen der Gebirgszüge, Gipfelgruppen und Einzelgipfel Südtirols. Athesia, Bozen 2000, ISBN 88-8266-018-4, S. 147.