Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 16.03.2019, aktuelle Version,

Kalvarienberg (Aigen im Mühlkreis)

Der Kalvarienberg befindet sich in Aigen-Schlägl in Oberösterreich am Rande des Böhmerwalds. Benannt ist der 685 m hohe Hügel nach der Bezeichnung von Christis Hinrichtungsstätte Kalvarienberg. Kapelle und Kreuzweg stehen unter Denkmalschutz.

Beschaffenheit

Die Kreuzigungsgruppe von Johann Worath (um 1650)

Er liegt auf einer Anhöhe nördlich der Ortschaft und ist über einen steilen Aufstieg erreichbar. An dem Zuweg befinden sich Kreuzwegstationen vom Ende des 19. Jahrhunderts, bestehend jeweils aus einem Steinpfeiler mit eingelassenem Bronzerelief.

Auf dem Gipfel befindet sich die weithin sichtbare römisch-katholische Kalvarienbergkapelle, ein nach drei Seiten offener barocker Rundbau mit weit vorkragendem Kegeldach aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die hölzerne Kreuzigungsgruppe wurde von Johann Worath um 1650 geschnitzt und erhielt Anfang des 20. Jahrhunderts eine neue Fassung. Sie wurde im Auftrag des Abtes Martin Greysing ausgeführt und zeigt den gekreuzigten Christus, Johannes und Maria. Das einfriedende Lanzettspitzengitter stammt aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts. In den Jahren 1904, 1958 und zuletzt 1994 wurden Renovierungen vorgenommen.

Westliche der Kapelle befindet sich in einer um 1900 erbauten Grottennische aus Natursteinen das Grab Christi, bewacht von zwei Soldaten, die aus geschnittenem und bemaltem Blech hergestellt wurden.

Literatur