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vom 14.04.2018, aktuelle Version,

Killian Peier

Killian Peier

Killian Peier 2015 in Hinzenbach

Nation Schweiz  Schweiz
Geburtstag 28. März 1995
Karriere
Verein Ski-Club Vallée de Joux
Nationalkader seit 2010
Debüt im Weltcup 9. Februar 2013
Debüt im Continental Cup 27. Dezember 2010
Pers. Bestweite 188,0 m (Planica 2017)
Status aktiv
Medaillenspiegel
Nationale Medaillen 0 × 1 × 0 ×
 Schweizer Meisterschaften
0Silber0 2010 Einsiedeln Team
Platzierungen
 Gesamtweltcup 54. (2017/18)
 Skiflug-Weltcup 66. (2014/15)
 Vierschanzentournee 32. (2017/18)
 Sommer-Grand-Prix 29. (2017)
 Continental Cup 36. (2014/15)
 Continental-Cup-Podium 1. 2. 3.
 Einzelspringen 0 0 2
letzte Änderung: 25. März 2017

Killian Peier (* 28. März 1995) ist ein Schweizer Skispringer.

Werdegang

Peier, der für den Ski-Club Vallée de Joux startet, gab sein internationales Debüt beim FIS-Junioren-Teamspringen am 1. März 2009 in Baiersbronn. Kurz darauf gewann der 13-jährige das Kinderspringen in Eisenerz und bekam damit die Nominierung für den Alpencup, bei dem er bereits im zweiten Wettbewerb in Chaux-Neuve unter die besten zwanzig sprang. Bei den Schweizer Meisterschaften im Skispringen 2010 gewann er im Teamspringen am 9. Oktober 2010 mit dem Team „Ski Romand 1“, zu der auch Rémi Français, Guillaume Berney und Vital Anken gehörten, die Silbermedaille.[1] Nach zwei guten Ergebnissen im FIS-Cup in Einsiedeln im Oktober 2010 bekam er kurz darauf erstmals die Möglichkeit, im Skisprung-Continental-Cup zu springen. In Engelberg wurde er jedoch disqualifiziert und blieb somit vorerst im Alpencup.

Beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival 2011 in Liberec erreichte Peier im Einzel den 12. Platz und wurde mit der Mannschaft Zehnter. Nach eher mittelmäßigen bis hinteren Platzierungen im Alpencup startete er am 28. Dezember 2011 in Engelberg erneut im Continental Cup. Dabei verpasste er mit dem 61. Platz aber eine erwartete Punkteplatzierung deutlich. Am 14. Januar 2012 startete er bei den Olympischen Jugend-Winterspielen 2012 in Innsbruck von der Normalschanze und erreichte dabei den neunten Platz. Bis zum Ende der Saison 2011/12 konnte er im Alpencup nur schwer Fuß fassen. Erst im August 2012 gelang es ihm in Einsiedeln erneut einen Platz unter den Top 20 zu erspringen. Auch in Oberstdorf gelang ihm das zweimal deutlich. Nach einem neunten Platz in Seefeld in Tirol wurde er erneut in den Schweizer B-Kader aufgenommen und sprang am 27. Dezember 2012 in Engelberg erneut im Continental Cup. Dabei gelang ihm mit dem 28. Platz der erste Punktegewinn. Auch im zweiten Springen auf der Gross-Titlis-Schanze und im ersten Springen von Zakopane sammelte er Punkte.

Bei der Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaft 2013 in Liberec sprang Peier auf den 15. Platz im Einzel und erreichte mit der Mannschaft den 11. Platz. Nach einem guten vierten Platz im Alpencup in Kranj wurde er erstmals für ein Springen im Rahmen des Skisprung-Weltcups nominiert, verpasste aber am 8. Februar 2013 in Willingen die Qualifikation. Im Teamspringen tagsdrauf wurde er gemeinsam mit Gregor Deschwanden, Pascal Kälin und Simon Ammann Zehnter. Nachdem er im Anschluss wieder im Continental Cup punkten konnte, darunter in Brotterode und in Wisła wurde er in das Team für die folgende Weltmeisterschaft aufgenommen.

Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2013 im Val di Fiemme verpasste er im Einzel von der Großschanze mit dem 41. Platz in der Qualifikation den Wettbewerb nur denkbar knapp. Im Teamspringen von der gleichen Schanze erreichte er gemeinsam mit Simon Ammann, Marco Grigoli und Gregor Deschwanden den zehnten Platz.

Zum Saisonauftakt 2014/15 am 23. November 2014 ersprang sich Peier mit einem 17. Platz von der Großschanze seine ersten Weltcuppunkte.

Erfolge

Weltcup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2014/15 66. 15
2015/16 74. 02
2017/18 54. 13

Continental-Cup-Platzierungen

Saison Platz Punkte
2013/14 153. 009
2014/15 036. 312
2015/16 075. 098
2016/17 060. 149
  Commons: Killian Peier  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ergebnis 2010 Männer Team (PDF; 370 kB)