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vom 21.01.2020, aktuelle Version,

Kleinarl

Kleinarl
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kleinarl
Kleinarl (Österreich)
Kleinarl
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau
Kfz-Kennzeichen: JO
Fläche: 70,41 km²
Koordinaten: 47° 16′ N, 13° 19′ O
Höhe: 1014 m ü. A.
Einwohner: 798 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 11 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5603
Vorwahl: 06418
Gemeindekennziffer: 5 04 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorf 30
5603 Kleinarl
Website: www.kleinarl.at
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Viehhauser (ÖVP)
Gemeinderat: (2019)
(9 Mitglieder)
5
2
2
5  2  2 
Insgesamt 9 Sitze
Lage von Kleinarl im Bezirk St. Johann im Pongau
Bad GasteinAltenmarkt im PongauBad HofgasteinBischofshofenDorfgasteinEben im PongauFilzmoosFlachau (Salzburg)ForstauGoldegg im PongauGroßarlHüttauHüttschlagKleinarlMühlbach am HochkönigPfarrwerfenRadstadtSt. Johann im PongauSt. Martin am TennengebirgeSankt Veit im PongauSchwarzach im PongauUntertauernWagrain (Pongau)WerfenWerfenwengSalzburg Lage der Gemeinde Kleinarl im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Kleinarl ist eine Gemeinde mit 798 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Salzburger Land im Bezirk St. Johann im Pongau in Österreich.

Geografie

Jägersee am Talschluss von Kleinarl

Die Gemeinde liegt im Pongau im Salzburger Land am Rand des Nationalparks Hohe Tauern.

Das Kleinarltal ist ein etwa 20 Kilometer langes Tal, das sich von Wagrain südwärts in die Radstädter Tauern zieht. Das Tal wird vom Kleinarler Bach (Kleinarler Ache) durchflossen, die dann als Wagrainer Ache bei St. Johann im Pongau in die Salzach mündet. Ortsteile sind Hinterkleinarl und Mitterkleinarl. Der Ort Vorderkleinarl gehört zur Gemeinde Wagrain.

Höchster Berg des Gemeindegebiets ist der Faulkogel (2654 m), der markanteste und zugleich Hausberg ist jedoch die Ennskraxen (2410 m), auch kurz Krax genannt. In ihrer unmittelbarer Nähe entspringt – auf der Flachauer Seite in Flachau – der Fluss Enns.

Landschaftlich ist das Kleinarltal von markanten Kalkstöcken auf der talauswärts rechten Talseite geprägt. Außerdem verfügt das Kleinarltal über zahlreiche Almen und weitläufige Waldflächen. Am Ende des Talbodens findet sich der Jägersee, auf einer erhöhten Talstufe auf 1.762 Metern Seehöhe der Tappenkarsee.

Nach Unwettern im August 2017 sind Muren abgegangen und haben Bäche zu 2 neuen Seen in der Nähe des Jägersees aufgestaut.[1] Mittlerweile (Sommer 2019) wurden beide Seen von der Gutsverwaltung beim Jägersee wieder entfernt.

Geschichte

Während die Kleine Arl, ein Nebenfluss der Salzach, schon für das Jahr 930 urkundlich nachweisbar ist, wurde das gleichnamige Tal und somit das Gebiet der heutigen Gemeinde Kleinarl erst im 12. Jahrhundert durch Anlage von Schwaigen urbar gemacht. Das Kleine Arltal gehörte bis zur Errichtung des Landgerichtes Wagrain im 15. Jahrhundert zum Pfleggericht Radstadt.

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: „In grünem Schild ein goldenes zwölfendiges Hirschgeweih mit Grind, zwischen den Stangen ein silbernes sechsspeichiges Wagenrad.“

Politik

BW

Die Gemeindevertretung hat insgesamt 9 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1994–1999 Johann Schwarzenbacher (ÖVP)[2]
  • 1999–2018 Max Aichhorn (ÖVP)[3]
  • seit 2018 Wolfgang Viehhauser (ÖVP)[4]

Wirtschaft

Der Fremdenverkehrsort hatte im Winter 2017/2018: 201.610 Nächtigungen, im Sommer 2018: 135.559 Nächtigungen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Die gotische Pfarrkirche hl. Laurentius wurde im Jahre 1443 geweiht. Der Altar wurde 1775 vom Bildhauer Petrus Schmid geschaffen. Von 1984 bis 1986 erfolgte der Abbruch des barocken Erweiterungsbaues von 1775 und eine neue Erweiterung nach den Plänen des Architekten Heinz Tesar.
  • Pfarrhof Kleinarl
  • 2010 wurde das neue Gemeindeamt eröffnet. Es ist ein zeitgemäßes Gebäude mit einem autonomen hölzernen Körper über dem Erdgeschoss. Im Gebäude befinden sich neben dem Gemeindeamt auch das Büro des Tourismusverbandes Kleinarl sowie ein multifunktionales Sitzungszimmer und der Brauchtumsgruppenraum. Das mit dem Holzbaupreis Salzburg 2011 ausgezeichnete Gebäude wurde von der Architektin Kathrin Aste[5] geplant. Die Ausführung erfolgte durch die Kleinarler Zimmerei Guggenberger.
Naturdenkmäler

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde
Commons: Kleinarl  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Neue Seen nach Unwettern orf.at, 18. August 2017, abgerufen 18. August 2017.
  2. Johann Schwarzenbacher II.. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  3. Max Aichhorn. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  4. Wolfgang Viehhauser. In: Salzburger Nachrichten: Salzburgwiki.
  5. Kathrin Aste. In: architektur im netz, nextroom.at. Abgerufen am 15. Juni 2014.