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vom 16.04.2017, aktuelle Version,

Kleinsölk

Kleinsölk (Rotte)
Ortschaft
Historisches Wappen von Kleinsölk
Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Wappen
Katastralgemeinde Kleinsölk
Kleinsölk (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Liezen (LI), Steiermark
Gerichtsbezirk Schladming
Pol. Gemeinde Sölk
Koordinaten 47° 23′ 40″ N, 13° 56′ 14″ Of1
Höhe 989 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 585 (31. Oktober 2013)
Gebäudestand 251 (2001) f2
Fläche d. KG 132,29 km²
Postleitzahlenf0 8961, 8962f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 15795
Katastralgemeinde-Nummer 67204
Zählsprengel/ -bezirk Kleinsölk (61266 001)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

f0

Kleinsölk war bis 31. Dezember 2014 eine selbständige Gemeinde mit 585 Einwohnern (Stand: 31. Oktober 2013)[1] in der Steiermark (Gerichtsbezirk Schladming). Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark wurde sie mit 1. Jänner 2015 mit den vordem ebenfalls selbständigen Gemeinden Großsölk und Sankt Nikolai im Sölktal zur neuen Gemeinde Sölk zusammengeschlossen.[2] Grundlage dafür war das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[3]

Geografie

Kleinsölk liegt in der Politischen Expositur Gröbming im Bezirk Liezen im österreichischen Bundesland Steiermark.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden außer Kleinsölk. Zum Gebiet von Kleinsölk gehören die Ortsteile Winklmühle, Stein/Enns, Sölkdörfl, Dörfl, Gelsenberg, Reith, Vorderwald, Kleinsölk und Hinterwald.

Zusammen mit Sankt Nikolai im Sölktal und Großsölk bildet Kleinsölk den 1976 gegründeten Naturpark Sölktäler, der eine Fläche von 277 Quadratkilometer umfasst.

Geschichte

"Sölk" wurde um 1075 bis 1080 erstmals urkundlich erwähnt. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848. Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark. Am 15. November 1944 stürzte bei der Putzental-Alm ein amerikanischer Bomber ab. 1945 bis 1955 war sie Teil der englischen Besatzungszone in Österreich.

Am 31. Dezember 2014 endete die Selbständigkeit der Gemeinde Kleinsölk. Gemeinsam mit Großsölk und Sankt Nikolai im Sölktal wurde sie aufgrund der Steiermärkischen Gemeindestrukturreform zur nunmehrigen Gemeinde Sölk zusammengeschlossen.

Politik

Bürgermeister war bis 31. Dezember 2014 Karl Brandner (ÖVP).

Der letzte Gemeinderat setzte sich nach den Wahlen von 2010 wie folgt zusammen: 5 ÖVP, 2 SPÖ und 2 FPÖ. Dieser wurde ebenfalls mit 31. Dezember 2014 aufgelöst.

Chronik der Bürgermeister

von bis Bürgermeister[4]
1900 1928 Johann Koller, vulgo Waldnerwirt
1928 1939 Karl Koller, vulgo Waldnerwirt
1939 1942 Konrad Stücklschweiger, vulgo Ebner
1942 1945 Otto Koller, vulgo Kreutner
1945 1962 Stefan Höflechner, vulgo Potz
1962 1985 Hermann Hofer, vulgo Leitgab
1985 1991 Georg Stücklschweiger
1991 2006 Ernst Daum, vulgo Karner
2006 2010 Georg Stücklschweiger
2010 2014 Karl Brandner

Wappen

Die Verleihung des Wappens der ehemaligen Gemeinde erfolgte mit Wirkung vom 1. Februar 1987.
Blasonierung:

„In schwarz über drei silbernen Ahornblättern ein springender silberner Hirsch, unterlegt von einem silbernen Lilienstab.“ [5]

Partnerschaften

Seit 1. Juni 1972 besteht eine Gemeindepartnerschaft mit der Stadt Ilshofen in Baden-Württemberg, Deutschland.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  Commons: Kleinsölk  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Land Steiermark: Endgültiger Bevölkerungsstand am 31.10.2013 (Excel-Datei, 85 KB; abgerufen am 2. Mai 2015)
  2. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  3. § 3 Abs. 6 Z 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  4. Katastralgemeinde Kleinsölk: Historisches, abgerufen am 16. Jänner 2015
  5. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 38, 1988, S. 32
  6. Städtepartnerschaft mit Ilshofen