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vom 18.09.2016, aktuelle Version,

Krempl-Hochhaus

Spinatbunker/Krempl-Hochhaus
Spinatbunker in Blickrichtung Innenstadt/Wienerstraße
Basisdaten
Ort: Wiener Straße, Glimpfingerstraße und der namensgebenden Kremplstraße
Bauzeit: 1969–1970
Architekten: Artur Perotti
Nutzung/Rechtliches
Nutzung: Wohnen, Geschäftsräume
Wohnungen: 260
Bauherr: Ernst Hamberger
Technische Daten
Höhe: 42 m
Etagen: 14
Baustoff: Schüttbeton, Stahlbeton
Anschrift
Land: Österreich

Das Krempl-Hochhaus ist ein Wohn- und Geschäftsgebäude in Linz. Aufgrund einer bis zur Renovierung zu Beginn der 2000er vorhandenen grünen Fassadenbekleidung leitete sich die volkstümliche Bezeichnung „Spinatbunker“ ab.

Geschichte

Das Haus wurde bis 1970 nach Plänen des Architekten Artur Perotti errichtet und galt als modernes und innovatives Gebäude mit 260 Wohneinheiten. Im Erdgeschoß befinden sich Geschäftsräume mit einer Fläche von 770 m². Das in die Jahre gekommene Gebäude hat sich immer mehr zu einem sozialen Brennpunkt entwickelt.[1] Das Gebäude ist für den gesamten Stadtteil prägend. Der volkstümliche Begriff „Spinatbunker“ hat bis heute Bestand und ist als Ortsangabe gebräuchlich, etwa in Anfahrtsbeschreibungen für öffentliche Gebäude,[2] und auch die Post stellt Sendungen mit der Anschrift „Spinatbunker“ zu.

Einzelnachweise

  1. Gemeinderat Karl Schedelberger "Der Spinatbunker". Linz Panorama, 3. Januar 2014, abgerufen am 6. April 2015.
  2. Anfahrtsbeschreibung Christuskirche. Evangelische Pfarrgemeinde A.B. Linz-Süd, abgerufen am 6. April 2015.