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vom 04.08.2016, aktuelle Version,

Kurt-Schubert-Gedächtnispreis

Der Kurt-Schubert-Gedächtnispreis für interreligiöse Verständigung wird seit 2010 jedes zweite Jahr in Erinnerung an den Doyen der österreichischen Judaistik Kurt Schubert verliehen.

Der Preis wurde von der Kontaktstelle für Weltreligionen (KWR = Forum für Weltreligionen. Ökumenische Arbeitsstelle für interreligiösen Dialog und interreligiöse Zusammenarbeit, www.weltreligionen.at), dem Ökumenischen Rat der Kirchen, dem Katholischen Akademikerverband, dem Stift Klosterneuburg und dem Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit zur Förderung der interreligiösen Verständigung in Österreich, Europa und darüber hinaus geschaffen.[1] Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Zu jeder Preisverleihung ist eine Festschrift erhältlich im Forum für Weltreligionen.

Preisträger

  • 2010 Marko M. Feingold[2], Laudator war Hubert Gaisbauer.
  • 2012 Alfred Stingl für sein Engagement als Bürgermeister der Stadt Graz, für die Neuerrichtung der Synagoge Graz, die Abhaltung einer ökumenischen Europaversammlung, einer buddhistischen Kalachakrafeier mit dem Dalai Lama, und die erste europäische Imamekonferenz, übergeben von Diözesanbischof Egon Kapellari, Laudator war Philipp Harnoncourt[3]
  • 2014 Religionstheologisches Institut St. Gabriel/Mödling der Societas Verbi Divini und dessen Leiter Andreas Bsteh (Preisverleihung am 6. Februar 2014 in St. Pölten), Laudator Petrus Bsteh
  • 2016 Irmgard Aschbauer und Ruth Steiner[4].

Einzelnachweise

  1. "Kurt-Schubert - Gedächtnispreis" vergeben Erzdiözese Wien, 5. Februar 2010
  2. Tina Walzer: 65 Jahre habe ich gebraucht, um ein Salzburger zu werden. Präsident Marko Feingold im Gespräch DAVID - Jüdische Kulturzeitschrift, Heft 84, 04/2010
  3. Auszeichnung für Altbürgermeister Stingl Kleine Zeitung, 6. Februar 2012
  4. Weltreligionen.at, PDF, Einladung für die Preisverleihung 2016