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vom 15.06.2025, aktuelle Version,

Lara Vadlau

Lara Vadlau

Lara Vadlau
Lara Vadlau (rechts) und Jolanta Ogar (2014)

Nationalität: Osterreich Österreich
Geburtstag: 29. März 1994
Geburtsort: Feldbach, Österreich
Größe: 165 cm
Gewicht: 56 kg
Verein: YCV Yachtclub Velden
Bootsklassen: 470er Jolle
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Europameisterschaften 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Olympische Jugendspiele 2 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Gold Paris 2024 470er
 Weltmeisterschaften
Silber La Rochelle 2013 470er
Gold Santander 2014 470er
Gold Haifa 2015 470er
Bronze San Isidro 2016 470er
Europameisterschaften
Gold Palma 2016 470er
Gold Athen 2014 470er
Silber Formia 2013 470er
Olympische Ringe
 Olympische Jugendspiele
Gold Singapur 2010 Byte CII

Lara Marie Sophie Vadlau (* 29. März 1994 in Feldbach, Steiermark) ist eine österreichische Seglerin. Sie lebt in Kärnten, Österreich.

Als Steuerfrau wurde sie mit Jolanta Ogar als Vorschoterin mehrfach Welt- und Europameisterin in der 470er-Klasse. Bei den Olympischen Spielen 2024 gewann sie mit Lukas Mähr in der 470er-Mixed-Klasse die Goldmedaille. Seit 2025 bildet sie ein Team mit Niklas Haberl.

Werdegang

Segeln

Lara Vadlau begann im Alter von sieben Jahren mit dem Segelsport und mit neun Jahren bestritt sie ihren ersten Wettkampf. Bereits als Jugendliche holte sie ihre ersten großen Titel, darunter die Goldmedaille in der Klasse Byte CII bei den Olympischen Jugend-Sommerspielen 2010 in Singapur sowie Gold in der 420er-Klasse bei der Jugend-Segelweltmeisterschaft 2010.[1] Bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London trat Vadlau in der 470er-Klasse mit ihrer damaligen Teamkollegin Eva-Maria Schimak an; sie belegten den 20. Platz. Vadlau war mit 18 Jahren und 128 Tagen die jüngste Seglerin bei diesen Olympischen Spielen. Nach Olympia 2012 trennte sie sich von Schimak.

Mit Jolanta Ogar (* 1982 in Polen) etablierte sie sich binnen kurzer Zeit in der Weltspitze. Zusammen gewannen sie Silber bei den Segel-Weltmeisterschaften 2013 und – als erstes österreichisches Frauenteam – Gold bei den Meisterschaften 2014.[2] 2014 wurden Lara Vadlau und Jolanta Ogar vom österreichischen Sportjournalisten-Verband zur Mannschaft des Jahres gekürt. 2015 gelang ihnen bei der WM in Haifa erneut der Titelgewinn in der 470er-Klasse.

Zu den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro reiste das Duo Vadlau/Ogar als großer Favorit an, schloss die 470er-Wettfahrten dann aber nur auf dem neunten Platz ab. Nach dieser Enttäuschung segelten Vadlau und Ogar nur noch ein Mal gemeinsam, und zwar zum Gesamtsieg beim Weltcupfinale im Dezember 2016 vor Melbourne. Ihre Trennung gaben sie am 1. Mai 2017 bekannt.[3]

Lara Vadlau mit dem Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich in der Damenform an der weißen Ausgehuniform des Bundesheeres (Oktober 2014)

Im November 2021 meldete Vadlau ihre Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris. Zusammen mit Lukas Mähr kehrte sie somit zum Segelsport zurück.[4][5] Dort gewann das Duo in der 470er-Mixed-Klasse die erste Goldmedaille für Österreich.[6] Gemeinsam mit Mähr wurde sie als österreichische Fahnenträgerin der Abschlussfeier der Sommerspiele 2024 ausgewählt.[7]

Nach dem Olympiasieg zog sich Lukas Mähr aus dem aktiven Sport zurück. Lara Vadlau bildet seither mit Niklas Haberl ein Team.[8]

Privates

Lara Vadlau kommt aus einem sportlichen Elternhaus, beide Eltern sind Segler. Ihr Vater Ernst war in den 1980er-Jahren zweimal Europameister im Segeln, darüber hinaus erfolgreicher Karateka, Drachenflieger und Vielseitigkeits-Reiter.[9]

Vadlau studierte seit 2017 Humanmedizin an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien und promovierte dort am 17. November 2023 zur Dr. med. univ.[10] Für ihre Arbeiten erhielt sie den Forschungspreis der Österreichischen Gesellschaft für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie.[11]

Vadlau war von 2019 bis 2023 mit der deutschen Fußballspielerin Lea Schüller liiert.[12][13]

Publikationen

  • Segel des Lebens: 10 goldene Regeln, um in Sport und Alltag unschlagbar zu werden, mit Rudolf Likar, Buchverlag Edition Platin, Wien 2025, ISBN 978-3-903538-12-2.

Auszeichnungen

Commons: Lara Vadlau  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Steckbriefe von Lara Vadlau und Jolanta Ogar. In: Tiroler Tageszeitung Online. 20. September 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2016; abgerufen am 16. September 2019.
  2. Stefan Sigwarth: WM-Gold für Seglerinnen Vadlau/Ogar. In: kurier.at. 20. September 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Oktober 2014; abgerufen am 16. September 2019.
    WM-Silber im 470er für Vadlau/Ogar. In: kleinezeitung.at. 10. August 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2014; abgerufen am 16. September 2019.
  3. Erfolgs-Duo Vadlau/Ogar trennt sich. In: derstandard.at. 1. Mai 2017, abgerufen am 16. September 2019.
  4. Mario Kleinberger: Paris 2024 das Ziel: Lara Vadlau kehrt in das Segelboot mit neuem Partner zurück. In: kleinezeitung.at. 6. Juli 2021, abgerufen am 26. Dezember 2021.
  5. Seglerin Lara Vadlau: Die Chirurgin mit der offenen Rechnung. In: derStandard.de, 28. März 2022.
  6. ORF at/Agenturen red: Segeln: Vadlau/Mähr holen erstes Gold. 8. August 2024, abgerufen am 8. August 2024.
  7. Gold-Duo trägt Fahne bei Olympia-Abschlussfeier. In: laola1.at. 11. August 2024, abgerufen am 11. August 2024.
  8. ORF at/Agenturen red: Segeln: Vadlau springt wieder „ins kalte Wasser“. 23. April 2025, abgerufen am 24. April 2025.
  9. Sailor Biography: Lara Vadlau. In: World Sailing. 21. Mai 2018, abgerufen am 16. September 2019 (englisch).
  10. Instagram. Abgerufen am 12. Januar 2024.
  11. Lara Vadlau: Mit neuem Partner startet die Seglerin wieder durch. Abgerufen am 26. Dezember 2021.
  12. Condé Nast: Fußballerin Lea Schüller auf dem VOGUE-Cover: "Natürlich würde ich mir Equal Pay wünschen, aber ich weiß, dass es nicht möglich ist". 24. März 2023, abgerufen am 12. Januar 2024 (deutsch).
  13. Vadlau und Schüller gehen getrennte Wege (9. August 2024)
  14. 50. Sportlerehrung des SPK. Sportpresseklub Kärnten, 14. Dezember 2014, abgerufen am 16. Juni 2019.
  15. 51. Sportlerehrung des SPK. Sportpresseklub Kärnten, 22. Dezember 2015, abgerufen am 16. September 2019.
  16. Mit goldenem Ehrenzeichen der Republik Österreich ausgezeichnet (25. September 2016)
  17. Sportlerwahl: Victoria Hudson, Valentin Bontus und Vadlau/Mähr ausgezeichnet. In: DerStandard.at. 3. Oktober 2024, abgerufen am 3. Oktober 2024.
  18. „Sportler des Jahres“: Segel-Duo unter Topdrei. In: ORF.at. 26. September 2024, abgerufen am 26. September 2024.
  19. „Sport-Oscar“ für Vadlau/Mähr. In: olympia.at. 30. Oktober 2024, abgerufen am 30. Oktober 2024.
  20. Vadlau und Tschofenig sind Sportler des Jahres. In: krone.at. 21. Dezember 2024, abgerufen am 22. Dezember 2024.
  21. Vorarlberg hat seine Sportstars gekürt. In: vorarlberg.ORF.at. 28. März 2025, abgerufen am 28. März 2025.

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Anna Veith , Lara Vadlau , Jolanta Ogar und Markus Salcher - die Gewinner bei der Ehrung der österreichischen Sportler des Jahres 2014 ( Austria Center Vienna ). Eigenes Werk Manfred Werner - Tsui
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Jolanta Ogar und Lara Vadlau bei der Ehrung der österreichischen Sportler des Jahres 2014 ( Austria Center Vienna ). Eigenes Werk Manfred Werner - Tsui
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