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vom 25.10.2017, aktuelle Version,

Lena Plesiutschnig

Lena Plesiutschnig
Porträt
Geburtstag 4. Oktober 1993
Geburtsort Graz, Österreich
Größe 1,83 m
Hallen-Volleyball
Position Außenangriff
Vereine
bis 2010
seit 2010
ATSE Graz
TSV Hartberg
Beachvolleyball
Partnerin 2010–2016 Katharina Schützenhöfer
2013 Magdalena Jirak
seit 2017 Cornelia Rimser
Erfolge
2011 - Vize-Weltmeisterin U19
2011 - Europameisterin U20
2013 - Dritte U21-WM
2015 - Zweite Europaspiele Baku
Stand: 3. Juli 2017

Lena Maria Plesiutschnig (* 4. Oktober 1993 in Graz) ist eine österreichische Volleyball- und Beachvolleyballspielerin.

Karriere Beachvolleyball

Plesiutschnig belegte mit Katharina Schützenhöfer bei der Jugend-Weltmeisterschaft 2010 in Porto den 19. Platz und wurde bei der U18-Europameisterschaft an gleicher Stelle Siebte. 2011 erreichten sie das Finale der U19-WM in Umag. Anschließend gewannen Schützenhöfer/Plesiutschnig die U20-EM in Tel Aviv und wurden Neunte des europäischen U23-Turniers in Porto. Im gleichen Jahr gewannen sie auch die nationale Meisterschaft der U20.[1] 2012 belegten sie den siebten Rang der U23-EM in Assen. Das U20-Turnier vor heimischer Kulisse in Hartberg beendeten Plesiutschnig/Schützenhöfer auf dem fünften Platz. Außerdem wurden sie Neunte der Junioren-WM in Halifax. 2013 musste Plesiutschnig wegen einer Schulterverletzung pausieren. Nach ihrer Rückkehr schaffte das Duo einen fünften Platz bei der U23-WM in Mysłowice. Beim U21-Turnier in Umag gewannen Plesiutschnig/Schützenhöfer die Bronzemedaille.[2]

Anschließend bildete Plesiutschnig ein neues Duo mit Magdalena Jirak, das bei der Universiade in Kasan den neunten Platz belegte.[3] Bei ihrem ersten Open-Turnier der FIVB World Tour in Anapa erreichte sie den 17. Platz. Mit einer Wildcard nahmen Plesiutschnig/Jirak an der EM in Klagenfurt teil.[4] Sie gewannen ihr Auftaktspiel gegen ihre Landsleute Hansel/Schützenhöfer und kamen als Gruppendritte in die erste KO-Runde. Dort mussten sie sich im dritten EM-Spiel gegen ein niederländisches Team dem Duo van der Vlist/Wesselink geschlagen geben.

Seit Herbst 2013 bildete Plesiutschnig wieder ein Duo mit Schützenhöfer. In der Saison 2014 erreichten Plesiutschnig/Schützenhöfer zunächst den neunten Platz bei den Prag Open und den siebten Rang beim Baden Masters, bevor sie bei der U23-WM in Mysłowice erneut Fünfte wurden. Anschließend absolvierten sie mehrere Grand Slams, wobei sie in Klagenfurt als Neunte in die Top Ten gelangten. Auf der nationalen Tour gewannen sie in Fürstenfeld. Bei der U22-EM in Fethiye kamen sie auf den fünften Platz. 2015 feierten sie nach einigen schwächeren Open- und Major-Turniere bei den Europaspielen in Baku einen ihrer größten Erfolge, als sie erst im Finale den Schweizerinnen Betschart/Eiholzer unterlagen. Bei der EM in Klagenfurt mussten sie sich als Gruppendritte in der ersten KO-Runde geschlagen geben. Eine Woche später wurden sie Neunte beim CEV-Masters in Biel/Bienne. 2016 erreichten sie nur bei Satellite-Turnieren vordere Platzierungen. Bei der EM in Biel/Bienne gab es mit dem dritten Platz in der Vorrunde und dem Aus in der ersten Hauptrunde das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr.

In der Saison 2017 spielt Plesiutschnig mit Cornelia Rimser. Beim Baden Masters wurden Rimser/Plesiutschnig Neunte. Für die Weltmeisterschaft in Wien erhielten sie einen der beiden Startplätze der Gastgebernation[5], schieden allerdings sieglos nach der Gruppenphase aus.

Karriere Hallen-Volleyball

Plesiutschnig begann ihre Karriere in der Halle beim ATSE Graz. 2010 wechselte die Außenangreiferin aus der zweiten Liga zum Bundesligisten TSV Hartberg.[6]

Einzelnachweise

  1. Profil bei der Sporthilfe
  2. Plesiutschnig und Schützenhöfer holten U21-WM-Bronze. Kleine Zeitung, 23. Juni 2013, abgerufen am 4. August 2013.
  3. Magdalena Jirak und Lena Plesiutschnig unter den TopTen. Unisport Austria, Juli 2013, abgerufen am 4. August 2013.
  4. Der Traum von Klagenfurt wird für Plesiutschnig wahr. Kleine Zeitung, 29. Juli 2013, abgerufen am 4. August 2013.
  5. FIVB, Qualification Process - Women
  6. TSV Hartberg holt Lena Plesiutschnig. Kleine Zeitung, 25. April 2012, abgerufen am 4. Juli 2017.