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vom 29.03.2020, aktuelle Version,

Leo Reiffenstein

Kirche zu Mondsee

Leo Reiffenstein (* 27. Juli 1856 in Wien; † 5. Januar 1924 in Salzburg) war ein österreichischer Historien- und Porträtmaler, geboren als Sohn eines aus Thüringen eingewanderten Malers und Lithografen Gottlieb Benjamin Reiffenstein (* 10. September 1822; † 27. März 1885), Betreibers einer Kunstdruckanstalt.

Reiffenstein studierte von 1871 bis 1876 an der Akademie der Bildenden Künste Wien bei August Eisenmenger. Nach dem Studium wurde Reiffenstein Mitarbeiter in den Ateliers von Hans Makart und Heinrich von Angeli.

Am 13. Oktober 1876 wurde Reiffenstein in der technischen Malklasse der Akademie der Bildenden Künste München immatrikuliert. Seit 1880 stellte er seine Werke im Wiener Künstlerhaus aus. Er befasste sich damals mit geschichtlichen Themen („Kaiser Maximilians Brautfahrt“, „Krönung Friedrichs II. in Palermo“)

1882 wurde Reiffenstein Mitglied vom Künstlerhaus Wien. 1885 wurde sein Genrebild „Disputation“ von den Sammlungen des Kaisers Franz Joseph I. erworben. Ab 1893 wohnte er aus gesundheitlichen Gründen in der Sommervilla der Familie in Mondsee im Salzkammergut.

Im Jahre 1896 ließ er sich in Salzburg nieder und bezog ein Atelier im Schloss Mirabell. Seitdem widmete er sich hauptsächlich der Landschaftsmalerei.

Reiffenstein hatte drei Söhne; der älteste – Manfred (1894–1986) – wurde Maschinenbauingenieur.

Literatur

  • Heinrich Fuchs, Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Bd. 3, Wien 1973, S. 112.
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